Online-Workshop „Queer the City!“ am 15. Januar 2022

Für wen werden Städte geplant? Wer wird mitgedacht und wer wird bewusst vergessen oder sogar ausgeschlossen? Diesen Fragen möchte die Landesstiftung Hamburg in einem Workshop nachgehen.

Die Planung und Gestaltung der Städte, in denen wir leben, orientiert sich selten an allen Menschen gleichermaßen. Sie richtet ihren Blick in erster Linie auf die Wünsche und Bedürfnisse derer, die bereits privilegiert sind: Diejenigen, die sich im Stadtbild ihrer Wohnorte repräsentiert sehen, diejenigen, für die öffentliche Räume auch wirklich offen sind und deren Interessen als allgemein wichtig erachtet werden, weil sie gesellschaftlichen Normen entsprechen.

Stadtplanerische sowie sozio-ökonomische und kulturelle Prozesse in der Stadt behandeln die Bedürfnisse geschlechtlich und sexuell marginalisierter Menschen im öffentlichen Raum viel zu häufig nur am Rande oder etwa gar nicht. Besonders betroffen sind dabei v.a. trans* Menschen und queere BIPoC. Auch die Forschung sowie die (politische) Bildungsarbeit treffen sich nur selten an der Schnittstelle zwischen Stadt und Queerness. Für queere Menschen ist es daher umso wichtiger, sich ihren Wünschen und Bedürfnissen im öffentlichen Raum bewusst zu werden, um Forderungen formulieren zu können, die eine inklusivere und (geschlechter)gerechtere Stadt möglich machen.

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Auf: www.boell.de