Tag des offenen Denkmals 2022: Anmeldung für Veranstalter*innen ab sofort möglich (bis 15.4.2022)

In diesem Jahr lädt der Tag des offenen Denkmals unter dem Motto „KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz“ dazu ein, sich auf spannende Spurensuche zu begeben. Welche Spuren wurden durch menschliches Handeln an Denkmälern hinterlassen? Welche Geschichten erzählen diese und welche Schlüsse zieht die Denkmalpflege daraus? Veranstalter*innen können sich jetzt für den Hamburger Denkmaltag anmelden.

Manchmal ziehen sich architektonische Kulturspuren ganz offensichtlich durch die ganze Stadt und prägen sie, wie zum Beispiel die traditionsreiche Backsteinbauweise des ehemaligen Oberbaudirektors Fritz Schumacher. Manchmal sind diese Spuren aber auch verdeckt und müssen erst wieder freigelegt werden, wie so manch ausgeklügeltes Farbkonzept in den Bauten der Moderne von Karl Schneider.

Gemeinsam mit Eigentümer*innen und vielen anderen Aktiven des Denkmalschutzes möchten sich Denkmalschutzamt und Stiftung Denkmalpflege Hamburg auf Spurensuche begeben und zeigen, wie vielfältig, herausfordernd und gesellschaftlich relevant Denkmalpflege ist. Veranstalter*innen sind herzlich eingeladen, den Denkmaltag 2022, der in Hamburg vom 9. bis 11. September stattfindet, mitzugestalten und sich mit ihrem Programm bis zum 15. April 2022 bei der Stiftung Denkmalpflege anzumelden.

„Der diesjährige Denkmaltag lädt uns unter dem Motto ,KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz‘ dazu ein, vor der eigenen Haustür auf Spurensuche zu gehen. Viele engagierte Personen und Institutionen untersuchen Hamburgs Denkmäler, sichern Spuren, analysieren Indizien und tragen so ein breites Denkmal- und Kulturwissen zusammen. Die originale Denkmalsubstanz hat uns viel über ein Bauwerk, seine Bewohnerinnen und Bewohner und die Geschichte zu erzählen. So können wir die von früheren Generationen geschaffene Baukunst verstehen und an die nachfolgenden Generationen weitergeben. Ich freue mich auf viele spannende Geschichten zu Hamburgs vielfältiger Denkmallandschaft.“

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien Hamburg
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Auf: www.denkmalstiftung.de