Online-Talk „Der Ausgang ist ungewiss… Ein Dialog über Möglichkeiten zur Unterstützung ukrainischer Kulturmacher*innen“ am 7. März 2022

Gerade Kulturschaffende in der Ukraine sind derzeit in besonderer Gefahr, denn die Kraft von Kunst und Kultur ist reflexiver Pfeiler und Impulsgeberin freiheitlicher Gesellschaften. Viele Kulturmacher*innen sind bereits auf der Flucht, andere versuchen gerade, mit ihren Mitteln den Widerstand zu stärken. Die Kulturpolitische Gesellschaft lädt zum Online-Talk ein.

In vielen Debatten über das Thema offenbart sich ein Problem, das sich in vielen westeuropäischen Ländern – vor allem auch in Deutschland – beobachten lässt: Konkretes Wissen über zeitgenössische künstlerische und damit auch (kultur-)politische Entwicklungen in Ost- und Südosteuropa ist immer noch „Spezialwissen“ und somit Mangelware. Es fehlt nicht selten die notwendige Sensibilität und ausreichende Hintergrundinformationen für die aktuelle Situation der ukrainischen Kulturmacher*innen. Solidarität ist in dieser Situation zwar wichtig, reicht allein aber nicht aus. Wir müssen uns fragen, wie wir den Kulturmacher*innen in und aus der Ukraine helfen können. Welche Förderungen und Unterstützungsleistungen müssen wir nun auf den Weg bringen?

Darüber diskutiert der internationale Kulturexperte Patrick S. Föhl am Montag am 7. März 2022 von 16 bis 18 Uhr mit Expert*innen der auswärtigen Kulturpolitik und (ukrainischen) Künstler*innen.

Am Online-Gespräch nehmen u.a. teil:

  • Viktoriia Vitrenko, ukrainische Sängerin, Dirigentin und Kulturinitiatorin
  • Gitte Zschoch, Generalsekretärin des Institut für Auslandsbeziehungen (ifa)
  • Marc Gegenfurtner, Leiter des Kulturamts der Landeshauptstadt Stuttgart
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