Impressionen von der Verleihung des Hamburger Stadtteilkulturpreises 2026

Am 28. April 2026 wurde der HAMBURGER STADTTEILKULTURPREIS zum 23. Mal verliehen. Ausgezeichnet wurde das Jenfelder Erinnerungskultur-Projekt „Wie wollen wir erinnern?“ vom Salon International – es erhielt den größten Preis der Hamburger Stadtteilkultur. Der Publikumspreis ging an den Audio-Walk „Voices of Bahrenfeld“ der Kulturagent*innen Hamburg. Die Bilder unseres Fotografen Miguel Ferraz Araujo geben schöne Einblicke in einen rundum gelungenen Abend in der Halle 424 im Oberhafen.

Fotos: Miguel Ferraz Araujo

Für den musikalischen Auftakt sorgten die Boogie Woogie Twins. Durch das Programm führte die Autorin und Slampoetin Mona Harry. Im Anschluss an die Präsentation der Finalist*innen überreichte die Geschäftsführerin von STADTKULTUR HAMBURG, Corinne Eichner, den Publikumspreis an „Voices of Bahrenfeld“.

Mit einem Live-Beitrag gab der Rapper Marc Agten alias Sherlock F. einen künstlerischen Einblick in das Projekt „Wie wollen wir erinnern?“ und leitete damit zur Verleihung des Hauptpreises über. Die Jurybegründung wurde von Prof. Dr. Julius Heinicke, Direktor des Instituts für Kulturpolitik an der Universität Hildesheim, vorgestellt. Gemeinsam mit dem Senator für Kultur und Medien, Dr. Carsten Brosda, übergab er anschließend die Auszeichnung an die Preisträger*innen. Neben Heinicke gehörten Jennifer Tharr (DROSOS STIFTUNG) und Klaus Kolb (ehemals KUNSTKLINIK) der Jury an.

Ein Kurzfilm des Filmemachers Martin D’Costa stellte das prämierte Projekt vertiefend vor. Den inhaltlichen Abschluss bildete ein kulturpolitischer Talk mit Dr. Carsten Brosda und Prof. Dr. Julius Heinicke zur Freiheit der Kunst und aktuellen Herausforderungen für den Kulturbereich.

Beim anschließenden Ausklang mit veganen Häppchen und Getränken bot sich Raum für Austausch und Begegnung. Ein gelungener Abend für die Hamburger Stadtteilkultur.

Zum Stadtteilkulturpreis 2026

Auf: www.stadtteilkulturpreis.de

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