„Heimat ist dort, wo Vielfalt gelebt und Kunstfreiheit verteidigt wird“ – unter diesem Leitgedanken haben Kulturakteur*innen aus Sachsen-Anhalt ein gemeinsames Statement gegen Ausgrenzung, Diskriminierung und demokratiefeindliche Ideologien veröffentlicht. Das Statement kann bundesweit mitunterzeichnet werden.

Bereits im April 2026 hatten die Landesarbeitsgemeinschaft soziokultureller Zentren in Sachsen-Anhalt (LASSA) e.V. zusammen mit anderen Kulturinstitutionen des Landes eine Erklärung veröffentlicht, um im Falle einer Landesregierungsbeteiligung durch die AfD vor einer ideologischen Vereinnahmung von Kunst, Erinnerung und kultureller Bildung zu warnen.
Nun folgt ein weiteres Statement, in dem sich die unterzeichnenden Kulturschaffenden für einen Heimatbegriff aussprechen, der von kultureller Vielfalt, Toleranz und Kunstfreiheit geprägt ist. Dort heißt es unter anderem: „Die Freiheit der Kunst und Wissenschaft ist nicht verhandelbar. Sie schützt Widerspruch, macht unterschiedliche Perspektiven sichtbar und ermöglicht es, Macht zu hinterfragen. Wo Freiheit eingeschränkt wird, gerät auch die Demokratie in Gefahr.“
