Politik & Kultur 9/24: Von der Kunstfreiheit gedeckt?
In der aktuellen Ausgabe von Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates, geht es um Fragen rund um die Freiheit der Kunst.
STADTKULTUR HAMBURG veröffentlicht Neuigkeiten aus Hamburg und von der Bundesebene in den Bereichen „Kultur“ und „Kulturelle Bildung“ für die Hamburger Stadtteilkultur.
In der aktuellen Ausgabe von Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates, geht es um Fragen rund um die Freiheit der Kunst.
Die Behörde für Kultur und Medien setzt mit der Hamburg Marketing GmbH in diesem Jahr die gemeinsame Kampagne für die Kulturstadt Hamburg fort, die Ende 2023 startete. Die Grundidee der Kampagne basiert auf den Ergebnissen einer umfangreichen Besucher*innenbefragung in den Hamburger Kultureinrichtungen und einer Nichtbesucher*innenbefragung, die die Behörde für Kultur und Medien 2023 realisiert hatte.
Am 17. Juli hat die Bundesregierung den Haushaltsentwurf für 2025 beschlossen. Vor der parlamentarischen Beratung ab Spätsommer zeichnet sich ab, dass die Kürzungen in den Freiwilligendiensten nicht so drastisch ausfallen, wie im Ansatz zu befürchten war. Konkret sind die Mittel für Freiwilligendienste im Vergleich zum aktuellen Stand aber um 40 Millionen und damit um 11%
Der Bundesverband Soziokultur gibt zu den geplanten Kürzungen bei der Soziokultur und der freien Kulturszene im Haushaltsentwurf 2025 der Bundesregierung eine Stellungnahme heraus: Durch die geplanten Kürzung wird die gesellschaftlich engagierte freie Kulturszene geschwächte angesichts großer politischer Herausforderungen.
Mit dem Elbkulturfonds 2025 vergibt die Behörde für Kultur und Medien 500.000 Euro für Projekte freischaffender Einzelkünstler*innen und künstlerischer Gruppen.
In der Konferenz „space x society x culture“ bringt der Fonds Soziokultur innovative Ideen und Köpfe aus Technologie, Soziokultur und Wirtschaft zusammen, die sich diesen komplexen Fragestellungen widmen und gemeinsam über Sektorgrenzen hinausdenken.
Aktive Mitstreiter*innen zu gewinnen, ist für viele eine der größten Herausforderungen. Mit dem interaktiven Ratgeber „Menschen für Engagement begeistern – Tipps und Strategien aus der Praxis, um Freiwillige zu gewinnen“ bietet die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt praxisnahe Unterstützung.
Soziokultur fördert Teilhabe, Zusammenhalt in Vielfalt und belebt unsere Demokratie. Die große Bedeutung der Soziokultur für die Gesellschaft hatte die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien mit einer deutlichen Stärkung des Fonds Soziokultur und aller anderen Bundeskulturfonds im Jahr 2024 unterstrichen. Dies steht in deutlichem Widerspruch zu den nun geplanten Kürzungen um etwa die
Alle vier Jahre erscheint die Sinus-Jugendstudie und trifft Aussagen darüber, wie junge Menschen im Alter von 14 bis 17 Jahren in Deutschland ihren Alltag leben und erleben, welche Werte und Grundorientierungen sie haben und welche Lebensentwürfe sie verfolgen.
Vom 6. bis 14. September 2024 können Besucher*innen bei den Hamburger Stiftungstagen Neues entdecken, aktiv sein, mitgestalten, staunen, feiern, genießen, ins Gespräch kommen und die vielen Stiftungen in der Stadt persönlich kennenlernen.
Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt unterstützt mit dem Programm transform_d auch in diesem Jahr Engagement und Ehrenamt dabei, Gestaltende in Zeiten des Wandels zu sein, u.a. durch drei digitale Konferenzen zu Digitalisierung, gesellschaftlicher Zusammenhalt und Klimaschutz.
Mit einem Fachtag, einer kulturpolitischen Diskussion und einer Gala zu 50 Jahren Soziokultur soll der gemeinsame Geburtstag (50 Jahre „die börse“, 45 Jahre Bundesverband) am 8. November 2024 gefeiert werden.
Nach der Diskussion um die Honoraruntergrenzen für Künstler*innen folgt nun die Umsetzung. Bereits seit 1. Juli 2024 müssen Projekte und Institutionen, die zu mindestens 50 Prozent von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert werden, beauftragten Künstler*innen mindestens ein Honorar zahlen, das der von den Verbänden formulierten Honoraruntergrenze entspricht.
Das Kooperationsprojekt „DazugeHören!“ von den vier Hamburger Stadtteilkulturzentren Zinnschmelze, KulturKlinker Barmbek, ella Kulturhaus Langenhorn und Goldbekhaus ist neben drei weiteren Projekten mit dem Innovationspreis Soziokultur des Fonds Soziokultur ausgezeichnet worden.
„Wenn Du Frieden willst, rüste zum Krieg.“ Dieser Platon zugeschriebene Leitspruch hat es mittlerweile bis in die offizielle Verteidigungspolitik Deutschlands gebracht. Während Politik und Medien die Kriegstüchtigkeit befördern, bleibt es im Kulturbereich verhältnismäßig still.
Die Kulturstadt Hamburg hat sich bei der Kulturstiftung des Bundes erfolgreich um die Ausrichtung der Tanztriennale beworben. In einem anspruchsvollen Auswahlverfahren konnte die Stadt mit einer gemeinsamen Bewerbung des Hamburg Ballett und der Ballettschule des Hamburg Ballett, dem internationalen Produktionshaus Kampnagel und K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg überzeugen.
Die GEMA erreichen täglich zahlreiche Anfragen zu individuellen Anliegen rund um Musiklizenzen und Tantiemenverteilung. Um den Service bei der Bearbeitung individueller Anliegen zu verbessern, hat die Verwertungsgesellschaft den KI-gestützten Chat „Melody“ ins Leben gerufen.
Nicht nur der Auftakt der neuen Spielzeit wird bei der diesjährigen Theaternacht Hamburg gefeiert, sondern auch die Theaternacht selbst. Denn seit nun 20 Jahren starten die Mitglieder des Hamburger Theater e.V. jährlich mit dieser Veranstaltung gemeinsam in die neue Saison.
Zum Hamburger Tag der Familien am Samstag, dem 31. August 2024, stellen rund 150 Institutionen, Initiativen und Vereine der Stadt ihr Angebot für Familien vor und laden zum Kennenlernen und Mitmachen ein.
Das Leben vieler, heute älterer Frauen wurde von den Erfolgen und Rückschlägen der Frauenbewegung seit den 1970er Jahren beeinflusst. Die neue Ausgabe des kubia-Magazins Kulturräume+ widmet sich diesen Frauen der 68er- und der Boomer-Generation.