OUT-OF-OFFICE: BFD – In der Sofa-Falle
Nils Kumar ist Bundesfreiwilliger bei STADTKULTUR HAMBURG und Bundessprecher im BFD. Ihn schmerzt vor allem der Verlust persönlicher Kontakte in der Corona-Zeit – und die Absage der Fortbildungen.
Nils Kumar ist Bundesfreiwilliger bei STADTKULTUR HAMBURG und Bundessprecher im BFD. Ihn schmerzt vor allem der Verlust persönlicher Kontakte in der Corona-Zeit – und die Absage der Fortbildungen.
Alle Bereiche der Kultur in Deutschland – von den Künstlerinnen und Künstlern und anderen im Kulturbereich Solo-Selbständigen, über die Kulturinstitutionen und Einrichtungen der kulturellen Bildung, die Kulturvereine bis zu den Unternehmen der Kultur-, der Kreativ- und der Medienwirtschaft – sind von der Corona-Pandemie betroffen. Viele Akteure befinden sich in existentieller Not. Nicht wenigen droht die
Im Rahmen der ersten Förderrunde des Hilfsfonds „Kunst kennt keinen Shutdown“ unterstützt die Hamburgische Kulturstiftung 162 freischaffende Hamburger Künstler*innen mit einer Gesamtsumme von rund 380.000 Euro.
Kulturstaatsministerin Monika Grütters stellt aus dem Kulturetat zehn Millionen Euro für ein Sofortprogramm NEUSTART zur Verfügung, mit dem Corona-bedingte Umbaumaßnahmen in Kultureinrichtungen finanziert werden können. Das soll helfen, kleineren und mittleren Kultureinrichtungen in Deutschland die rasche Wiedereröffnung nach der Pandemie-bedingten Schließung zu ermöglichen.
Hamburg, Frühling 2020. Corona. Die Kultur ist platt. Oder doch nicht? Wie so häufig in Krisen entsteht Neues. Das Bürgerhaus Barmbek hat die Fläche vor dem Haus für eine ganz junge Kunstrichtung frei gegeben: Das Chalking.
Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. hat sich in Bundesverband Soziokultur e.V. umbenannt. Der Verband passt seinen Namen den veränderten Rahmenbedingungen in der Soziokultur an und trägt dem allgemeinen kulturellen und gesellschaftlichen Wandel Rechnung.
Die Zinnschmelze hat sich vor der Coronakrise in ihrem Projekt „UNANTASTBAR – Grundrechte – Greif zu!“ mit dem Grundgesetz beschäftigt. Dann kam das Veranstaltungsverbot – und vieles von dem, was das Grundgesetz garantiert, ist auf einmal nicht mehr möglich. Sonja Engler, Geschäftsführerin des Barmbeker Stadtteilkulturzentrums, erzählt in der neuen Serie OUT-OF-OFFICE über ihre Sorge, dass
Rechtsanwalt Volker Löhr von der Kanzlei Löhr in Bonn hat zu den rechtlichen Auswirkungen der „Corona-Krise“ auf Veranstaltungsverträge und Mietverträge eine Zusammenfassung ausgearbeitet.
Viele Beschäftigte sind momentan in Kurzarbeit. Die Bundesregierung will die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie für Arbeitnehmer reduzieren: Dazu sollen das Kurzarbeitergeld erhöht, die Hinzuverdienstmöglichkeiten ausgeweitet und die Bezugszeit von Arbeitslosengeld verlängert werden.
Kulturstaatsministerin Monika Grütters MdB bestätigt heute Morgen im RBB-Inforadio (ab Minute 2:57), dass der Vorschlag des Deutschen Kulturrates nach Aufsetzen eines Kulturinfrastrukturfonds jetzt in die entscheidende Phase geht. Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, hatte am 22. April vor dem Kulturausschuss des Deutschen Bundestags die Startsumme für einen solchen Fonds mit 500 Millionen Euro
Die Welt steht Kopf, nichts ist wie gewohnt und die MOTTE ist von der Rolle. In dieser Zeit möchte das MOTTE-Team gerne mit ihren Besucher*innen in Kontakt bleiben und bietet dafür in den nächsten Wochen kleine Mitmach-Aktionen auf Distanz an.
Politik & Kultur setzt den detaillierten Bericht zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie in der Ausgabe 5/20 fort. In der frisch erschienenen Mai-Ausgabe werden weitere Folgen dargestellt und die Soforthilfen von Bund und Ländern aus Perspektive der Kulturschaffenden diskutiert. Berichte und Kommentare kommen unter anderem aus den Teilbereichen Freie Kunst, Orchester, Verwertungsgesellschaften, Museen und Veranstaltungswirtschaft.
Erneut hat der Deutsche Städte- und Gemeindebund einen Rettungsschirm für die Kommunen gefordert. Angesichts eines dramatischen Einbruchs der Steuereinnahmen sollten Bund und Länder finanziell helfen. Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren unterstützt die Forderung des Städte- und Gemeindebundes nach einem Rettungsschirm für Kommunen.
Die Arbeit im Homeoffice führte Brakula-Mitarbeiter Konstantin Ulmer zu einer wichtigen Erkenntnis: Sein Job ist systemrelevant. STADTKULTUR HAMBURG startet mit diesem Artikel seine neue Artikelreihe „Stadtteilkultur OUT-OF-OFFICE“ im stadtkultur magazin, in der Akteure der Hamburger Stadtteilkultur berichten, was sie bewegt, was sie lernen, hoffen, planen und wie sie über die Runden kommen. Einer meiner weltweiten
Ganz dem Motto des vergangen Jahres entsprechend, gibt der diesjährige Jahresempfang des Goldbekhauses ein virtuelles „Gastspiel“ in den heimischen vier Wänden. Als eine der ersten Veranstaltungen, die corona-bedingt flachgefallen sind im Goldbekhaus, holt das Goldbekhaus den Jahresempfang 2020 nun in anderer Form nach – als Video.
Jeder dritte Deutsche ist in mindestens einem Verein organisiert und somit vom digitalen Status quo im gemeinnützigen Sektor direkt betroffen.
Kein Hort, kein Chor, keine Tanzstunde oder Fußball. Soziale Einrichtungen, Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen und Lehrer*innen im Homeoffice. Es gibt viele Kinder, die in Verhältnissen leben, in denen gerade sehr wenig bis gar keine „Angebote“ gemacht werden, sei es an Bewegung, Kreativität oder Bildung. Darauf möchte das Hamburger Onlineangebot homees.org reagieren.
Die Behörde für Kultur und Medien und die Hamburg Kreativ Gesellschaft starten am 23. April die Hamburger Crowdfunding-Kampagnenförderung. Crowdfunding-Projektstarter*innen aller Branchen können ab sofort finanzielle Förderung bis 5.000 Euro zur Vorbereitung und Durchführung ihrer Crowdfunding-Kampagne beantragen.
Die Spitzen von CDU, CSU und SPD haben gestern nacht u.a. ein höheres Kurzarbeitergeld beschlossen. Arbeitnehmer in Kurzarbeit dürfen vom 1. Mai bis zum Jahresende mehr dazuverdienen. Zudem wird das Kurzarbeitergeld befristet angehoben.
Der Kulturausschuss des Deutschen Bundestages hat sich mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Kultur- und Medienbereich befasst. Im Mittelpunkt standen die Auswirkungen auf die Kultur- und Kreativwirtschaft. Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, war im Ausschuss zu Gast und stand den Fragen der Abgeordneten Rede und Antwort.