Minijob

Besonderheiten bei der Kombination von Minijob und Freibeträgen

Der GKV-Spitzenverband und weitere Sozialversicherungsträger haben ihre „Richtlinien für die versicherungsrechtliche Beurteilung von geringfügigen Beschäftigungen“ (GeringfügigkeitsRichtlinien, 26.7.2021) aktualisiert. Sie treffen einige Klarstellungen zu Minijobs in gemeinnützigen Einrichtungen.

Das ändert sich 2022 für Minijober*innen

Auf alle Minijobber*innen kommen 2022 Neuerungen zu: Sowohl 450-Euro-Jobs als auch kurzfristige Beschäftigungen bis zu drei Monaten sind davon betroffen. Die wohl wichtigste Änderung: Der gesetzliche Mindestlohn wird zum 1. Januar 2022 erhöht.

Minijob und Mindestlohn: Mindestlohn steigt auf 8,84 Eu­ro

Zur Erinnerung: Der gesetzliche Mindestlohn ist zum 1. Janu­ar 2017 um 34 Cent auf 8,84 Eu­ro je Zeitstunde gestiegen. Damit verringert sich bei Kons­tanz der 450-Euro-Grenze die ma­xi­male Arbeitszeit eines Minijobbers. Soll deren Status erhalten bleiben, müssen unter Umständen zeitnah Korrekturen am Arbeits­ver­trag vorgenommen werden.