Wie entwickelt sich das Selbstverständnis der Hamburgerinnen und Hamburger in Richtung einer pluralen Stadtgesellschaft, die für sich selbst den Wandel in eine heterogene Grundstruktur mit Einwanderung und Auswanderung akzeptiert – ungeachtet der Tatsache, ob sie dieser Transformation positiv oder negativ gegenüberstehen? Stadtteilkultur bietet vielfältige Erfahrungs- und Gestaltungsräume für Aushandlungsprozesse mit Stadtteilbewohner*innen, Nachbar*innen oder Besucher*innen der kulturellen Angebote.

Die Studie „Zusammenleben in Hamburg“ aus dem Jahr 2014 ergab, dass 90 Prozent der Befragten der Ansicht sind, dass Deutsche und ZuwandererInnen in ihrem Stadtteil gut miteinander auskommen. 94 Prozent begrüßen es, wenn in ihrem Stadtteil Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenleben.  Welchen Beitrag leistet die Stadtteilkultur für ein gelingendes Miteinander in den Stadtteilen und was zeichnet ihre Angebote dabei besonders aus?

Der diesjährige 17. RATSCHLAG STADTTEILKULTUR bringt Theorie und Praxis der Stadtteilkultur zu folgenden Schwerpunkten zusammen:

  • ÖFFNUNG: Neue Angebotsformate der Stadtteilkultur
  • ENGAGEMENT: BFD Welcome – der Freiwilligendienst für Geflüchtete und Engagierte
  • KOOPERATION: Praxis und Strategien zur programmatischen Weiterentwicklung
  • DISKURS: Geschichtsverständnis einer pluralen Stadtgesellschaft

Der RATSCHLAG STADTTEILKULTUR findet jährlich zu wechselnden Themenschwerpunkten statt und wird vom Landesrat für Stadtteilkultur der Kulturbehörde veranstaltet. Eintritt ist frei.

Anmeldung erbeten bis zum 11. November 2016 an: werner.froemming@kb.hamburg.de

Mehr: www.hamburg.de/contentblob/7234350/59ca5c34bb172c7789dde9f150ed1df3/data/einladung-17-ratschlag.pdf