STADTKULTUR HAMBURG gestaltet mit seinen Mitgliedern und seinen Partnern in Politik und Verwaltung die Rahmenbedingungen für die Arbeit der Stadtteilkultur und unterstützt so den sozialen Zusammenhalt in Hamburg – für eine offene Stadtgesellschaft.

Stadtteilkultur entstand aus bürgerschaftlichem Engagement für kulturelle Teilhabe in den Stadtteilen. Heute sind vielfach aus ehrenamtlichen Organisationen hoch entwickelte und professionell arbeitende Institutionen geworden, die nah an den Bedarfen im Stadtteil kulturelle Angebote machen, Hemmschwellen und Barrieren abbauen, Begegnungsorte sind für die oftmals sehr heterogene Bevölkerung der Stadtgesellschaft und die Identitätsangebote machen für Menschen mit sehr diversen Hintergründen. Doch auch rein ehrenamtlich arbeitende Initiativen leisten wertvolle Arbeit, sorgen für kulturelle Erfahrungen in der Nachbarschaft und ermöglichen kulturelle Bildung unabhängig von Herkunft und Leistungsgedanken. So steigt die Lebensqualität im Stadtteil, die Identifikation der Bewohner mit ihrem Quartier wächst und der soziale Zusammenhalt wird gestärkt.

Kultur in der Nachbarschaft braucht gute Rahmenbedingungen, um sich optimal entfalten zu können. Deshalb arbeitet STADTKULTUR HAMBURG gemeinsam mit seinen Partnern in Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft und Hand in Hand mit seinen Mitgliedern an der stetigen Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Stadtteilkultur. Dazu gehört beispielsweise die Mitarbeit im Landesrat Stadtteilkultur und die Mitgestaltung der Globalrichtlinie für die Stadtteilkultur, die als Modell für die Stadtteilkulturförderung die Zusammenarbeit und Transparenz zwischen Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft regelt.

Wir setzen uns ein für eine verbesserte finanzielle Ausstattung der Stadtteilkultur, erarbeiten Erfolgsberichte und Forderungspapiere. Wir kämpfen permanent für eine Erhöhung der Rahmenzuweisung für die Stadtteilkultur, ohne die die Arbeit der Stadtteilkulturzentren und vieler Initiativen gefährdet ist.

Wir arbeiten eng mit Stiftungen zusammen und schaffen so weitere Bewegungsspielräume für die Stadtteilkultur. Durch die enge Zusammenarbeit mit Hamburger Stiftungen unter der Federführung der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., der Körber-Stiftung und der Hamburgischen Kulturstiftung ist so beispielsweise gelungen, den Fonds FREIRÄUME! für Kulturarbeit mit Geflüchteten ins Leben zu rufen, der 2016 über 300.000 Euro und 2017 durch zusätzliche Förderung aus dem Integrationsfonds der Hamburger Bürgerschaft nochmals 400.000 Euro für diese wertvolle Arbeit bereitgestellt hat. STADTKULTUR HAMBURG hat diesen Fonds 2017 in Zusammenarbeit mit der Hamburgischen Kulturstiftung betreut und verwaltet.

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