STADTKULTUR HAMBURG versucht, Kulturakteure in Hamburg nach bestem Vermögen auf dem Laufenden zu halten. Eine Allgemeinverfügung untersagt bis zum 30. April 2020 ALLE öffentlichen und nichtöffentliche Veranstaltungen.
Diese Seite wird ständig erweitert und aktualisiert (Stand: 30.3.2020, 11.55 Uhr). Neue Inhalte werden einen Tag farblich hervorgehoben.


Aktuelle Nachrichten zur Corona-Pandemie

Statements: Wie reagiert die Politik?

Praktisches: Welche Hilfen gibt es für die Kultur in Hamburg?

Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige des Bundes (neue Inhalte)
  • Finanzielle Soforthilfe (steuerbare Zuschüsse) für Kleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe bis zu 10 Beschäftigten.
  • direkter Zuschuss für die nächsten Monate, der nicht zurückgezahlt werden muss
  • der Zuschlag soll schnell und unbürokratisch umgesetzt werden: erst im Nachhinein werde der Bund prüfen, ob die Begünstigten die Hilfe notwendig hatten. Andernfalls würde der Zuschuss in ein Darlehen umgewandelt
  • zur Überbrückung akuter Engpässe wie z.B. bei Verbindlichkeiten aus Miet- und Pachtverhältnissen oder Leasinggebühren
  • Kleinstunternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten erhalten bis zu 9.000 Euro Einmalzahlung, Unternehmen bis zu zehn Beschäftigten bekommen bis zu 15.000 Euro Einmalzahlung, jeweils für drei Monate.

Dieses Programm ergänzt die Programme der Länder. Die Anträge sollen deswegen aus einer Hand in den Bundesländern bearbeitet werden, Förderanträge finden Sie hierzu auf der Seite der Hamburger Corona Soforthilfe (HCS): www.ifbhh.de/foerderprogramm/hcs

Bewertung für Soziokulturelle Zentren und Initiativen: Diese Maßnahme wird für soziokulturelle Zentren mit bis zu 10 Personen auf jeden Fall interessant sein, sie greift allerdings nicht für größere Einrichtungen. Viele Zentren haben Teilzeitstellen, sodass die Zahl von 10 Personen auch bei kleinen bis mittleren Zentren schnell erreicht ist. Laut einer Blitzumfrage, die auf realen Zahlen basiert, liegt der Mittelwert der nicht gedeckten Kosten (Betriebs-, Gemein- und Personalkosten) der Zentren bei insgesamt knapp 13.000 Euro promonatlich pro Einrichtung, sodass der tatsächliche Bedarf durch den Notfallfonds nicht vollständig gedeckt wird.

Quelle: Bewertung bestehender/geplanter Programme des Bundes der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. vom 24.3.2020

Finanzierungssicherheit für Zuwendungsempfänger

Die Zuwendungsempfänger der Stadt können sich weiter darauf verlassen, dass trotz der die Arbeit einschränkenden städtischen Allgemeinverfügungen die Zuwendungen weiter ausgezahlt werden. Dazu sind entsprechende klarstellende Schreiben seitens der zuständigen Behörden verfasst worden. Aus den aktuellen Corona-bedingten Einschränkungen sollen den Zuwendungsempfänger grundsätzlich keine wesentlichen Nachteile entstehen – insbesondere gilt dies für die Finanzierung der Fixkosten (z.B. Miete und Gehälter sowie vertraglich bereits gebundene Honorarkräfte).

Quelle: „Erste Eckpunkte für einen ‚Hamburger Schutzschirm für Corona-
geschädigte Unternehmen und Institutionen‘ vorgestellt“
, Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation
, 19.3.2020

Gebührenrechtliche Hilfen für Gewerbetreibende der Finanzbehörde

Orientiert an den steuerlichen Hilfen wird Hamburg mit einem Corona- Gebührenrundschreiben die Möglichkeit für Stundungen und Erlasse städtischer Gebühren für Unternehmen, Gewerbetreibende und sonstige betroffene Institutionen erweitern. […]

In Fällen, bei denen aufgrund der Allgemeinverfügungen die der Gebührenfestsetzung zugrundeliegenden Leistung ganz oder überwiegend entfällt (z.B. Ausfall von Veranstaltungen, eingeschränkte Nutzung öffentlicher Flächen), ist auf Antrag eine Prüfung auf Teilerlass oder Erlass der Gebühr vorzunehmen.

Quelle: „Erste Eckpunkte für einen ‚Hamburger Schutzschirm für Corona-
geschädigte Unternehmen und Institutionen‘ vorgestellt“
, Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation
, 19.3.2020

GEMA Sofortmaßnahmen

Für Lizenznehmer der GEMA ruhen für den Zeitraum, in dem sie ihren Betrieb aufgrund behördlicher Anordnungen zur Eindämmung der Pandemie-Ausbreitung schließen müssen, alle Monats-, Quartals- und Jahresverträge. Es entfallen während dieses Zeitraums die GEMA-Vergütungen. Kein Lizenznehmer soll für den Zeitraum der Schließung mit GEMA-Gebühren belastet werden. Diese Maßnahme gilt rückwirkend ab dem 16. März 2020.

Stand: 20.03.2020: www.gema.de/musiknutzer/coronavirus-kundenunterstuetzung/

Grundsicherung für Selbstständige (Einzelunternehmer und Freiberufler) (neu)
Hamburger Corona Soforthilfe (HCS) (neue Inhalte)

Die Freie und Hansestadt Hamburg bietet im Rahmen des „Hamburger Schutzschirms für Corona-geschädigte Unternehmen und Institutionen“ mit finanzieller Unterstützung des Bundes einen Zuschuss für betroffene Solo-Selbständige, Freiberufler sowie kleine und mittlere Betriebe aus Hamburg. Die Förderbeträge liegen je nach Unternehmensgröße und Höhe des Liquiditätsengpass zwischen 2.500 Euro und 30.000 Euro. Die Beantragung der Förderung erfolgt vollständig digital über die Internetseite der IFB Hamburg. Die Antragsstellung ist ab Montag, den 30.03.2020 möglich.

Hamburger Zuschussmittel sind zuzüglich der bis 10 Mitarbeiter (in Vollzeitäquivalenten) begrenzten Bundesmittel:

HamburgBundGesamt bis zu
Solo-Selbständige2.500 €9.000 €11.500 €
1-5 Mitarbeiter5.000 €9.000 €14.000 €
6-10 Mitarbeiter5.000 €15.000 €20.000 €
11-50 Mitarbeiter25.000 €25.000 €
51-250 Mitarbeiter30.000 €30.000 €

Weitere Informationen und die Antragsformulsre finden Sie unter der Programmseite der Hamburger Corona Soforthilfe (HCS) auf der Seite der IFB Hamburg, die Antragsberarbeitung und Auszahlung übernimmt: www.ifbhh.de/foerderprogramm/hcs

HamburgKredit-Liquidität (HKL) (neu)
  • Ein Schwerpunkt der Hamburger Förderhilfen ist die gezielte und erhebliche Ausweitung der Darlehensprogramme der IFB. Erster Baustein wird der HamburgKredit-Liquidität (HKL), der zielgerichtet kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit einem Kreditvolumen von je bis zu 250.000 Euro ausstatten. Für Kulturinstitutionen (IFB-Förderkredit Kultur) und Sportvereine – einschließlich solcher mit gesondert organisiertem Profibereich und Organisatoren von Sportveranstaltungen – (IFB-Förderkredit Sport) wird die IFB ein neues Fördermodul auch für dringend notwendige Betriebsmittel ausweisen. Siehe: IFB-Förderkredit Kultur (Modul Corona) Quelle: „Hamburger Schutzschirm wird weiter aufgespannt“ (27.3.2020)
  • IFB Hamburg: Die Umsetzung in der IFB Hamburg läuft gegenwärtig auf Hochtouren. Ziel ist es, in Kürze Anträge entgegennehmen zu können, aber es gibt momentan noch keine Antragsformulare. Daher bittet die IFB Sie um Ihre Geduld. Die IFB wird die Informationen auf ihrer Webseite in den nächsten Tagen ständig aktualisieren. Die IFB bitten um Ihr Verständnis, dass sie vor Veröffentlichung der entsprechenden Förderrichtlinien und Formulare keine Anträge entgegennehmen kann. Quelle: Coronavirus – Hilfen für Unternehmen, 27.3.2020
  • Hotline der IFB: Zur Unterstützung bei Fragen zum Hamburger Schutzschirm hat die IFB Hamburg eine Hotline eingerichtet: 040 42828-1500
Hamburger Stiftungs-Hilfsfonds: Unterstützung für freie Künstler*innen in Hamburg (neue Inhalte)
  • Unter dem Motto „Kunst kennt keinen Shutdown“ hat die Hamburgische Kulturstiftung gemeinsam mit weiteren Hamburger Stiftungen einen Hilfsfonds ins Leben gerufen, um Spenden für die Unterstützung freier Künstler*innen in Hamburg zu sammeln. (26.3.2020)
  • Die Vergabemodalitäten für den Hilfsfonds werden gerade erarbeitet. Ziel ist es, vor allem freien Nachwuchskünstler*innen durch unbürokratische Förderung die Fortsetzung ihrer Arbeit zu ermöglichen. Informationen zur Antragstellung veröffentlicht die Hamburgische Kulturstiftung voraussichtlich in der ersten Aprilwoche auf ihrer Webseite: www.kulturstiftung-hh.de
Hilfspaket Kultur der Behörde für Kultur und Medien (neue Inhalte)

Die Behörde für Kultur und Medien hat speziell für den Bedarf in der Kultur ein Hilfspaket Kultur im Wert von 25 Millionen Euro geschnürt. Förderfähig sind kulturelle Einrichtungen wie zum Beispiel Privattheater oder Musik-Clubs. Hierzu werden bereits existierende Förderinstrumente weiterentwickelt. Die Abwicklung läuft über die Behörde für Kultur und Medien.

Quelle: Übersicht über mögliche Hilfen der Behörde für Kultur und Medien

IFB-Förderkredit Kultur (Modul Corona) (neu)
  • Für Kulturinstitutionen (IFB-Förderkredit Kultur) […] wird die IFB ein neues Fördermodul auch für dringend notwendige Betriebsmittel ausweisen. Der Kreditrahmen soll jeweils in der Regel bis zu 150.000 Euro betragen. Der Umfang des Darlehensprogramms IFB-Förderkredit Kultur (Modul Corona) beträgt 50 Mio. Euro. Quelle: „Hamburger Schutzschirm wird weiter aufgespannt“ (27.3.2020)
  • IFB Hamburg: Die Umsetzung in der IFB Hamburg läuft gegenwärtig auf Hochtouren. Ziel ist es, in Kürze Anträge entgegennehmen zu können, aber es gibt momentan noch KEINE Antragsformulare. Daher bittet die IFB Sie um Ihre Geduld. Die IFB wird die Informationen auf ihrer Webseite in den nächsten Tagen ständig aktualisieren. Die IFB bitten um Ihr Verständnis, dass sie vor Veröffentlichung der entsprechenden Förderrichtlinien und Formulare keine Anträge entgegennehmen kann. Quelle: Coronavirus – Hilfen für Unternehmen, 27.3.2020
  • Hotline der IFB: Zur Unterstützung bei Fragen zum Hamburger Schutzschirm hat die IFB Hamburg eine Hotline eingerichtet: 040 42828-1500
KfW-Corona-Hilfe: Kredite für Unternehmen
@ Bundesministerium der Finanzen
  • Bundesminesterium für Finanzen: siehe So­fort­hil­fe und Schutz­fonds > Für kleine, mittlere und große Unternehmen > Kredite
  • KfW hat die Aufgabe, die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern, und wird dazu die bestehenden Kredite für Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler nutzen und dort die Zugangsbedingungen und Konditionen verbessern.
  • Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler erreichen die KfW bei Fragen zur KfW-Corona-Hilfe unter der kostenfreien Servicehotline 0800 / 5 39 90 00. Auf Grund der hohen Nachfrage kann es zur Zeit zu längeren Wartezeiten kommen.
  • Handelsblatt: Wie Unternehmen an die Hilfen der Bundesregierung kommen (16.3.2020)
  • Bewertung für Soziokulturelle Zentren und Initiativen: Bei den Liquiditätshilfen handelt es sich bei aller Flexibilität nur um Kredite, die zurückzuzahlen sind. Dafür braucht man Einnahmen und Überschüsse., die in der aktuellen Lage bei den meisten Zentren nicht vorhanden sind. Vereinfachte Kredite mögen in geringen Umfang bei größeren Einrichtungen zur Überbrückung helfen. Für die Zentren wird es allerdings eine Weile dauern, bis sie überhaupt wieder Einnahmen erzielen, um ihre Existenz abzusichern – deswegen wird eine Rückzahlung bei vielen nicht möglich sein. Quelle: Bewertung bestehender/geplanter Programme des Bundes der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. vom 24.3.2020
Krankenkassen: Stundung der Sozialversicherungsbeiträge
  • Um den Unternehmen und Selbstständigen hier zu helfen, hat der GKV-Spitzenverband allen gesetzlichen Krankenkassen empfohlen, die Stundung der Sozialversicherungsbeiträge vorübergehend zu erleichtern. Siehe Pressemitteilung der GKV vom 25.3.2020
  • Dazu RockCity im SONDER-NEWSLETTER 4 vom 26.3.2020: Alle von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen können die Sozialversicherungsbeiträge für die Monate März und April 2020 stunden lassen. […]. Bis spätestens Freitag, den 27.03.20 könnt ihr euch direkt formlos unter Bezug auf die Notlage durch die Corona-Krise und Paragraf § 76 SGB IV an eure jeweils zuständigen Krankenkassen wenden, die eure Sozialversicherungsbeiträge erhebt. Einen Musterantrag für die Krankenkasse findet ihr hier.
Künstlersozialkasse: Maßnahmen für abgabepflichtige Unternehmen

Maßnahmen für abgabepflichtige Unternehmen, die voraussichtlich geringere Umsätze mit künstlerischen / publizistischen Leistungen erzielen, als dies im Vorjahr der Fall war:

  • Herabsetzung der monatlichen Vorauszahlungen. Die monatlichen Vorauszahlungen können auf Antrag reduziert werden, wenn die abgabepflichtigen Entgelte voraussichtlich deutlich geringer als im Vorjahr ausfallen.
  • Bestehen akute Zahlungsschwierigkeiten können individuelle Zahlungserleichterungen gewährt werden. Hierzu folgen in Kürze weitere Informationen auf der Webseite der KSK.

Quelle: Aktuelle Hinweise zum Coronavirus für selbständige Künstler*innen, Publizist*innen und abgabepflichtige Unternehmen (18.3.2020)

Kurzarbeitergeld
  • Das neue Gesetz „zur befristeten krisenbedingten Verbesserung der Regelungen für das Kurzarbeitergeld“, das Freitag, den 13.3.2020 beschlossen wurde, gilt rückwirkend ab 1.3.2020. Das Gesetz ist zeitlich befristet und gilt bis zum 31.12.2021.
    Grundsätzlich sind soziokulturelle Zentren berechtigt, Kurzarbeit anzumelden, wenn 10% der Beschäftigten des Betriebs von Arbeitsausfall betroffen sind. Ob und wie viel Kurzarbeitsgeld beantragt werden kann, wird die jeweilige Agentur für Arbeit bewerten (aber meistens wie ALG 1, nämlich 60-67% des Nettogehalts). Arbeitnehmer*innen müssen den Arbeitsausfall bei der Agentur für Arbeit melden. Das ist sehr wichtig.
    Ein erleichtertes Antragsverfahren ist bei der Agentur für Arbeit noch nicht online. Das wird aber in den nächsten Tagen eingerichtet. Es empfiehlt sich somit, die Seite der jeweiligen Agentur für Arbeit zu beobachten oder bei der Agentur anzurufen. Mehr
  • Bundesagentur für Arbeit: Neue Informationen für Unternehmen zum Kurzarbeitergeld (16.4.2020)
  • Bundesagentur für Arbeit: Allgemeine Informationen zum Kurzarbeitergeld
Lockerung der Insolvenzordnung
  • Die Insolvenzantragspflicht soll ausgesetzt werden, um zu verhindern, dass Unternehmen nur deshalb Insolvenz anmelden müssen, weil sie die von der Bundesregierung beschlossenen Hilfen nicht rechtzeitig erhalten. Die Aussetzung ist bis 30.09.2020 geplant.
  • Merkblatt zur Insolvenzantragspflicht der Handelskammer Hamburg (19.3.2020)
  • Bewertung für Soziokulturelle Zentren und Initiativen: Diese Maßnahme ist begleitend zu finanziellen Hilfen sehr sinnvoll, da die Beantragung und Auszahlung der Mittel auch bei schnellstmöglicher Bearbeitung eine gewisse Zeit beanspruchen wird. Quelle: Bewertung bestehender/geplanter Programme des Bundes der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. vom 24.3.2020
Lohnfortzahlung bei Kinderbetreuung

Berufstätigen Eltern, die wegen geschlossener Kitas und Schulen nicht zur Arbeit erscheinen können, sollen 67 Prozent ihres Nettoeinkommens gesichert werden. Dieser Betrag entspricht dem Kurzarbeitergeld und wird für bis zu sechs Wochen gewährt.

Bewertung für Soziokulturelle Zentren und Initiativen: Für festangestelltes Personal ist die Lohnfortzahlung bei Kinderbetreuung eine Erleichterung: Sie könnte in größeren Zentren gleich mehrere Personen betreffen, die Kinder unter 12 Jahren haben. Allerdings gibt es eine Reihe von Hürden: Das Geld wird nur unter der Voraussetzung gezahlt, dass keine andere Form der Kinderbetreuung möglich ist, etwa durch den Partner. Eltern müssen zunächst andere Möglichkeiten ausschöpfen, z.B. Zeitguthaben abbauen. Andere Leistungen wie das Kurzarbeitergeld gehen vor. Größte Hürde: Die Arbeitgeber müssen in Vorleistung gehen, bis das Geld erstattet wird. Dieses Kapital ist bei vielen Zentren nicht vorhanden.

Quelle: Bewertung bestehender/geplanter Programme des Bundes der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. vom 24.3.2020

Nothilfefonds der Behörde für Kultur und Medien

Nothilfefonds in Höhe von zwei Millionen Euro, mit dem auf Antrag Ausfälle ausgeglichen werden können, die durch andere Hilfsmaßnahmen nicht erfasst werden.

Quelle: „Erste Eckpunkte für einen ‚Hamburger Schutzschirm für Corona-
geschädigte Unternehmen und Institutionen‘ vorgestellt“
, Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation
, 19.3.2020

Vorgehen bei geringfügig Beschäftigten

Die LandesArbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und Soziokulturellen Zentren in Baden-Württemberg e.V. hat sich damit beschäftigt, was man bei geringfügig Beschäftigten aufgrund des Lockdowns beachten muss. Es wird u.a. empfohlen, einen Arbeitsvertrag mit zumindest einer Rahmenarbeitszeit zu schließen: siehe „Lohnfortzahlung bei geringfügig Beschäftigten“

Zinslose Stundung für Mieter städtischer Immobilien

Unternehmen und Institutionen, die gewerbliche Mieter in städtischen Immobilien sind und von den aktuellen Corona-Allgemeinverfügungen belastet werden, können ihre Miete auf Antrag bei ihrem jeweiligen Vermieter vorerst bis zu drei Monate zinslos gestundet bekommen.
Die Stundungszusage der öffentlichen Immobilienunternehmen Sprinkenhof, GMH, HHLA und LIG für gewerbliche, private Mieter in städtischen Immobilien kann für viele Gewerbemieter ein erster wertvoller Baustein sein. Die Zusage der Immobilienunternehmen gilt ab sofort und ist durch formlosen Antrag möglich. Betroffene Gewerbemieter sollen sich dazu zeitnah und mit einer sachgerechten Begründung der Betroffenheit von den städtischen Allgemeinverfügungen an ihren städtischen Vermieter wenden. Auch die SAGA hat erste entsprechende Zusagen gegeben. Der Senat bittet insbesondere die privaten Gewerbevermieter in Hamburg, diesem Beispiel ebenfalls zu folgen.

Quelle: „Erste Eckpunkte für einen ‚Hamburger Schutzschirm für Corona-
geschädigte Unternehmen und Institutionen‘ vorgestellt“
, Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation
, 19.3.2020

Weitere Hilfe-Seiten für die Kultur

Hilfsmaßnahmen für Hamburgs Kultur- und Kreativwirtschaft von der Behörde für Kultur und Medien

Auf einer Hilfeseite gibt die Behörde einen ersten Überblick über mögliche Hilfsangebote. Die Angebote werden laufend ausgeweitet und konkretisiert, daher sind auch kurzfristig Änderungen möglich: www.hamburg.de/bkm/

Hotline und Hilfsanbebote der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation hat für Unternehmer*innen mögliche Hilfsangebote zusammengestellt und eine Hotline eingerichtet: 040 / 428 41 1497 (montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr).

Hilfsseite der Handelskammer Hamburg
Deutscher Kulturrat: Die Pressemitteilungen und die „Corona versus Kultur“-Newsletter

Der Deutsche Kulturrat hat eine Corona-Seite mit seinen Pressemitteilungen und den „Corona versus Kultur“-Newsletter erstellt, die viele Informationen für den Kulturbereich enthalten: www.kulturrat.de/corona/

Gute Zusammenfassungen der Hilfspakte des Bundes:

Für Club-Betreiber*innen: Der CORONA INFO TICKER der LiveKomm

Der„Krisenstab Corona“ der LiveKomm hat folgende erste Handlungsempfehlungen zusammengetragen: www.livemusikkommission.de

Für Musiker*innen, Musikschaffende: RockCitys Sonderseite und das CORONAPHONE
Hotline für Kultur- und Kreativschaffende von der Hamburg Kreativ Gesellschaft

Die Hamburg Kreativ Gesellschaft bietet eine Hotline für Kultur- und Kreativschaffende an unter folgender neuer Telefonnummer: 040 / 23 72 49 65 (Dienstag bis Donnerstag 14 bis 17 Uhr, Freitag 10 bis 13 Uhr)

Für kleine Unternehmen und Freiberufler*innen: 2gather.jetzt

2gather.jetzt bietet Informationen und Erste Hilfe für kleine Unternehmen und Freiberufler*innen in Coronavirus-Zeiten: 2gather.jetzt

Wichtige Informationen für Musikunternehmer*innen vom Verband für Musikunternehmer*innen (VUT)
Handreichung für die Unterstützung selbständiger und freier Kulturschaffender von Verdi

Kultur in Zeiten von Corona

Nach der ersten Woche des Lockdowns fängt die Hamburger Stadtteilkultur an, sich umzustellen. Unter „Kultur in Zeiten von Corona“ werden wir in lockerer Folge davon berichten.

    Allgemeine Links zur Corona-Pandemie

    STADTKULTUR HAMBURG