Antisemitismus manifestiert sich in Sprache, Bildern und Strukturen. Das betrifft auch den Kunst- und Kulturbetrieb. Die Grenze künstlerischer Freiheit steht spätestens seit der dokumenta 15 immer wieder zur Diskussion. Was darf Kunst sagen oder darstellen und wo beginnt Antisemitismus?
Um hier mehr Handlungssicherheit zu gewinnen, braucht es zunächst einmal Wissen über die verschiedenen Facetten von Antisemitismus. Jahrhundertealte Bilder und Verschwörungsnarrative zeigen sich heute in neuem Gewand und sind auf den ersten Blick häufig nicht erkennbar.
In diesem Online-Workshop für Mitglieder von STADTKULTUR wird aufgezeigt, wie präsent antisemitische Denkmuster sind und wie sie sich problemlos aktuellen Zeitläuften anpassen. Über Generationen tradierte Stereotypenmuster richten sich gegen Jüdinnen und Juden und auch gegen Israel als imaginiertes Kollektiv.
Der Online-Workshop wird am Donnerstag, 19. Februar 2026, von 10 bis 12 Uhr von der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA) aus Berlin durchgeführt. Seit 20 Jahren engagiert sie sich gegen Antisemitismus und Rassismus. Mit ihren innovativen und intersektionalen Ansätzen ist sie in schulischen und außerschulischen Bildungskontexten in Deutschland und Europa unterwegs.
Der Online-Workshop ist nur Mitgliedern von STADTKULTUR und ihren Mitarbeitenden vorbehalten.
Der Workshop findet online via Zoom statt. Nach deiner Anmeldung bekommst du die Zoom-URL eine Woche vor der Veranstaltung zugesendet. Du kannst dich hier online bis zum 17. Februar 2026 anmelden.
Der Workshop findet im Rahmen des Bereiches Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt der Zukunftsinitiative Stadtteilkultur statt.
