Kultur erleben, auch wenn man als Senior*in nur eine kleine Rente hat – das macht das Hamburger Generationenprojekt KULTURISTENHOCH2 möglich. Es schenkt älteren Menschen, die wenig zum Leben haben oder körperlich gehandicapt sind, einen Abend im Theater, Konzertsaal oder Kabarett. Teilen können sie ihre Erlebnisse mit ehrenamtlich engagierte*n Oberstufen-Schüler*innen, die ihnen dann zur Seite stehen. Schon mehr als 550 solcher „Kultur-Tandems“ sind seit der Projektgründung Ende 2016 unterwegs gewesen.

Jörg Isenbeck: „Das finde ich sehr wertvoll“ #ENGAGIERTIMQUARTIER

Ohne Menschen, die sich für KULTURISTENHOCH2 engagieren und stark machen, geht es nicht. Peter Finke, Geschäftsführer der Kurt Denker-Stiftung mit Sitz in Hamburg Iserbrook, ist einer von ihnen. Er unterstützt das begleitende Workshop-Angebot, dass das Generationenprojekt bei ihm vor Ort am Lise-Meitner-Gymnasium in Osdorf eingerichtet hat. Die Workshops werden in allen beteiligten Schulen angeboten. Sie bereiten die jungen Oberstufenschüler*innen umfassend darauf vor, wie es ist, mit einem älteren Menschen Ausflüge ins Hamburger Kulturleben zu unternehmen. Peter Finke hat viele gute Gründe, das Projekt finanziell zu unterstützen: „Gerade die Kombination von Alt und Jung, die gemeinsam Spaß haben und neue Kontakte knüpfen können – das baut Vorurteile zwischen den Generationen ab. Wir finden das absolut förderungswert.“

So wie er, ist auch Reinhard Bochem, Geschäftsführer der Schiefer und Co Scheideanstalt in St. Georg von dem Projekt überzeugt. Für ihn ist es das größte Geschenk an die Gesellschaft, „dass es Menschen gibt, die sich kümmern – einfach so, ohne davon einen Vorteil zu haben.“ Oder Jörg Isenbeck, Schulleiter des Friedrich-Ebert-Gymnasiums in Harburg. Gemeinsam mit der Projektgründerin Christine Worch erklären sie im Portrait, wie wichtig die Initiative aus ihrer Perspektive ist, und warum es sich für neue Unterstützer lohnt, die Patenschaft für eine Schule in ihrem Quartier zu übernehmen.

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Auf: www.kulturisten-hoch2.de

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