Der Deutsche Kulturrat unterstützt den Aufruf von „Fridays for Future“ und ruft alle Kulturschaffenden und Kulturinteressierten auf, sich an den Demonstrationen #AlleFürsKlima zu beteiligen.

Heute finden Fridays for Future Demonstrationen und Streiks in mehr als 500 Orten in Deutschland statt. Viele Menschen, jung und alt, gehen auf die Straße, um für die Einhaltung des Pariser Klima-Abkommens und gegen die anhaltende Umweltzerstörung zu demonstrieren. Der Klimawandel verlangt schnelles, tiefgreifendes Handel. Die UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung zeigt den Weg auf.

Nachhaltige Entwicklung ist eine kulturelle Herausforderung. Es gilt, alte Muster, Gewohnheiten und Gewissheiten zu hinterfragen und sich auf Neues, Unbekanntes einzulassen. Kunst und Kultur sind prädestiniert für diese Veränderungsprozesse. Auch hier geht es darum, Neues zu wagen, Grenzen zu überschreiten und das Unbekannte zu erkunden. Kunst und Kultur verkörpern eine Haltung und liefern den Raum, in dem Bilder und Symbole der Nachhaltigkeit entstehen können. Sie fördern die Fähigkeit zum Perspektivwechsel und zur Empathie. Darüber hinaus stärken zugangsoffene und teilhabegerechte Kunst und Kultur unmittelbar die nachhaltige Entwicklung, indem sie zu Veränderungsprozessen beitragen, z. B. indem sie ressourcenschonende Produkte entwickeln. Der Deutsche Kulturrat steht für die Einbeziehung der Kultur bei den Diskussionen über Maßnahmen zur Begrenzung des Klimawandels.

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Weiterlesen: www.fridaysforfuture.de/allefuersklima/

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