Zwei Förderfonds im Umfang von insgesamt 400.000 Euro zur kurzfristigen Unterstützung von Kunstschaffenden, Schulen und Hochschulen in Hamburg werden von der Claussen-Simon-Stiftung eingerichtet. Weitere 100.000 Euro werden in zwei bundesweite Fonds fließen. Die Auswahlverfahren für die Förderprogramme werden digitalisiert.

Die Claussen-Simon-Stiftung stellt ihre Förderaktivitäten für das laufende Jahr um: Zur Unterstützung der Geförderten im Stipendienprogramm stART.up wird ein „Was zählt!“-Fonds für stART.up-Geförderte in Höhe von 100.000 Euro aufgelegt. Damit unterstützen die Stiftung Kunstschaffende dabei, in nächster Zeit alternative künstlerische Projekte und Konzepte zu erarbeiten und damit Ausfälle durch die Einschränkung des öffentlichen und kulturellen Lebens abzufedern. Über die genauen Vergabemodalitäten wird die Stiftung kurzfristig informieren.

Außerdem legt die Claussen-Simon-Stiftung einen „Was zählt!“-Fonds für Lehre und Lernen in Hamburg auf: Um die Aufrechterhaltung des Lehr- und Lernbetriebs an Hamburger Schulen und Hochschulen zu gewährleisten, werden Fördergelder in Höhe von insgesamt 300.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Verteilung der Fördergelder soll u.a. in Absprache mit der Behörde für Schule und Berufsbildung geschehen, um Bedarfe zu ermitteln und die relevanten Adressaten zu identifizieren. Auf Schulen und Hochschulen, die durch Förderprogramme und Wettbewerbe bereits mit der Stiftung verbunden sind, werden wir aktiv zugehen und Bedarfe abfragen. Vertreter*innen Hamburger Lehrinstitutionen können sich auch direkt an die Claussen-Simon-Stiftung wenden. Auch die Anschaffung technischer Lösungen für digitale Lehre und Forschung sind möglich.

Zusätzlich wird sich die Claussen-Simon-Stiftung an zwei weiteren bundesweiten Fonds, die zurzeit in Vorbereitung sind, mit insgesamt 100.000 Euro beteiligen.

Dr. Regina Back, Geschäftsführender Vorstand der Claussen-Simon-Stiftung: „Die Claussen-Simon-Stiftung wird sich mit aller Kraft dafür einsetzen, Notlagen und besondere Bedarfssituationen bei Kunstschaffenden, Schulen und Hochschulen abzufedern. Dafür haben wir Fördermittel in Höhe von insgesamt 500.000 Euro für das Jahr 2020 aktiviert.“

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