Bramfelder Streiflichter: Das Buch zum Jubiläum vom Stadtteilarchiv Bramfeld

Anlässlich des 750-jährigen Jubiläums von Bramfeld, ehemals holsteinisches Dorf, seit 1937 Hamburger Stadtteil, legt das Stadtteilarchiv Bramfeld ein mit fast 300 Abbildungen reich illustriertes, 150-seitiges Buch vor.

Wussten Sie, dass es auf der Bramfelder Chaussee im Jahre 1923 Barrikaden gab, von bewaffneten Kommunisten verteidigt? Wussten Sie, welche Bedeutung der Ginster für Bramfeld, seine Farben und sein Wappen hat? Wussten Sie, dass in Bramfeld im Zweiten Weltkrieg 35 Menschen durch Bombenwürfe starben, dass hier mehrere hundert Häuser Schäden erlitten? Wussten Sie, dass die Bramfelder Glaserei Kopperschmidt im selben Krieg die Plexiglas-Kabinenhauben für rund 80.000 Kampfflugzeuge produzierte? Wer sich eingehend mit der über 750-jährigen Geschichte des ehemals beschaulichen Dorfes Bramfeld beschäftigt, entdeckt viele spannende Geschichten. Das britische Flugzeug, das hier 1952 notlanden musste. Wolfgang Petersen, Regisseur des Kino-Schlagers „Das Boot“, ist in Bramfelds Kinos großgeworden. Auch Werner Pinzner, der berüchtigte Hamburger Serienmörder, hat seine Jugend in Bramfeld verbracht – und selbst an einem Ort seiner Kindheit gemordet. Und dann ist da noch die Techno-Band „Scooter“, die über einem hiesigen Bäckerladen zahlreiche ihrer Alben einspielte.

Die „Bramfelder Streiflichter“ sind keine umfassende Chronik des früheren Stormarner Dorfes und heutigen Hamburger Stadtteils. Vielmehr erzählen die Autoren Gudrun Wohlrab, Leiterin des Stadtteilarchivs Bramfeld, und der Redakteur und Historiker Björn Marnau auf 150 Seiten Geschichten aus Bramfelds Historie.

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Auf: www.stadtteilarchiv-bramfeld.de