Kulturinsel Bramfeld: Försterhaus ist neuer Kulturort mitten im Quartier

Das Projekt „Kulturinsel Bramfeld“ wird seit vielen Jahren vorangetrieben und von Helfer*innen mit großem Engagement unterstützt. Schon seit 40 Jahren hat das Bramfelder Stadtteilkulturzentrum Brakula (Bramfelder Kulturladen e.V.) seinen festen Platz im historischen Ortskern. Gemeinsam mit dem etwa 1890 erbauten Försterhaus wird es künftig noch mehr Raum für die Kultur- und Bildungsarbeit im Stadtteil geben. Mit Abschluss der Sanierung konnte nun die Schlüsselübergabe erfolgen.

Die Vertreter*innen der Stadt Hamburg und der Sprinkenhof GmbH stehen vor dem Försterhaus und übergeben einen großen symbolischen Schlüssel.
Die Vertreter*innen der Stadt Hamburg und der Sprinkenhof GmbH übergaben den Schlüssel des Försterhauses und stellten es bei einem Rundgang vor, Bild: Finanzbehörde

Die Vertreter*innen der Stadt Hamburg – Finanzsenator Dr. Andreas Dressel, Bezirkssenatorin Katharina Fegebank und Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff – und der Sprinkenhof-Geschäftsführer Martin Görge stellten das Försterhaus bei einem Rundgang vor. Bezirkssenatorin Katharina Fegebank freut sich auf viele Projekte: „Direkt neben dem Brakula e.V. gibt es hier, mitten im Quartier, nun einen neuen Ort für Bildungsangebote, Begegnungen und Kulturprogramm. Als Kulturinsel Bramfeld bietet der Standort mit den beiden Häusern und einem großen Außenbereich jetzt ganz neue Möglichkeiten.“ Laut Finanzsenator Andreas Dressel wird der Stadtteil mit dem ebenfalls im Bau befindlichen U-Bahnhof außerdem endlich die Anbindung erhalten, die er verdient hat.

Die Gebäude in Bramfelds historischem Zentrum wurden 2003 unter Denkmalschutz gestellt. Im ersten Schritt zur Realisierung der Kulturinsel wurde 2020 mit der Sanierung und Modernisierung des Försterhauses begonnen. Die Sanierung, mit der die Sprinkenhof GmbH beauftragt wurde, erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutzamt. In das Försterhaus wird zukünftig auch das Stadtteilarchiv einziehen.

Die finanziellen Mittel um etwa 1,3 Millionen Euro wurden durch die Bezirksversammlung Wandsbek (500.000 Euro), die Finanzbehörde (400.000 Euro aus dem Quartiersfonds IV) sowie den Bundes (352.000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm VIII der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien) zur Verfügung gestellt.

Laut Kultursenator Dr. Carsten Brosda haben sich zahlreiche Bramfelder Initiativen viele Jahre mit großem Engagement für das neue kulturelle Zentrum im Stadtteil eingesetzt. „Dieser Kulturort wird mit seiner kreativen Nutzung die Kultur und Bildungsarbeit im Stadtteil nachhaltig stärken“, so Brosda. Eine große Eröffnungsfeier ist für den Frühherbst geplant.

Quelle: Finanzbehörde