Kunst braucht Raum: Dachverband freie darstellende Künste Hamburg e.V. startet Kampagne

Der Dachverband freie darstellende Künste Hamburg e.V. (DfdK) will sichtbar machen, welche Räume seine Mitglieder für künstlerische Arbeit brauchen. Damit sind sowohl die realen Probe- und Arbeitsräume gemeint, als auch Freiräume im übertragenen Sinne – ästhetisch, finanziell, thematisch. Künstler*innen sind aufgefordert, sich mit Fotobeiträgen zu beteiligen.

Aktuell wird der kommende Doppelhaushalt 2027/28 aufgestellt und somit auch die Gelder für die freien Szene festgelegt. Dabei steht der Proberaumfonds unter Druck und ist in seiner bisherigen Form nicht gesichert. Gleichzeitig fehlt es in Hamburg seit Jahren an bezahlbaren Proberäumen. Bezahlbare Räume sind jedoch eine grundlegende Voraussetzung für künstlerische Arbeit: Sie ermöglichen Proben, Recherche und Weiterentwicklung. Genau das will der DfdK mit der Kampagne sichtbar machen, denn freie Kunst entsteht nicht im luftleeren Raum, sondern braucht konkrete Orte und verlässliche Rahmenbedingungen.

Der Verband ist sich der angespannten Haushaltslage bewusst, erklärt aber auch, dass die freien darstellenden Künste bereits an einem Punkt sind, an dem weitere Einschnitte zu realen Substanzverlusten führen. Für die Kampagne können Interessierte bis zum 1. Juni 2026 ein Foto mit sich in einem Raum, der für die eigene künstlerische Arbeit wichtig ist, einreichen, kombiniert mit dem Satz: „Kunst braucht Raum für [_]“. Die Fotos veröffentlicht der DfdK anschließend auf seinem Instagram-Kanal.

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Auf: www.dfdk.de

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