Politk & Kultur 03/26: Erinnerungsort Deutsche Teilung – Das Grüne Band
Im Schwerpunkt der März-Ausgabe von Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates, geht es um das Grüne Band als Erinnerungsort Deutscher Teilung.
Im Schwerpunkt der März-Ausgabe von Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates, geht es um das Grüne Band als Erinnerungsort Deutscher Teilung.
Wie kann Erinnerung zu einer gemeinsamen, lebendigen Praxis werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine Ausstellung der Initiative zum sog. Tansania-Park* vom Salon International e.V. in der Millerntorwache.
Ab 1. März 2026 werden zwei neue Rundgänge am Bismarck-Denkmal im Alten Elbpark zur kritischen Auseinandersetzung mit Kolonialgeschichte und Erinnerungskultur angeboten.
Eine neue Ausstellung in der Hamburger Rathausdiele behandelt die Rolle der Hamburger Kulturpolitik während der NS-Zeit. Sie zeigt, wie Museen, Theater, Bücherhallen oder die Hochschule für Bildende Künste zwischen 1933 und 1945 gewirkt haben und stellt Biografien verfolgter Künstler*innen vor.
Die Zahl ukrainischer Displaced Persons, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg in den verschiedenen Besatzungszonen aufgehalten haben, ist nicht unerheblich – auch in Hamburg Neugraben. Professor Jan-Hinnerk Antons stellt in einem Vortrag im Kulturhaus Süderelbe ihre Geschichte vor.
Im Rahmen des Projekts„Jüdisches Leben in Wandsbek“ zeigt das A.G.D.A.Z. den Film „Grabe, wo du stehst“ von Ainhoa Montoya Arteabaro, in dem Menschen vorgestellt werden, die das Erinnern an den Holocaust bewahren – mit anschließendem Publikumsgespräch.
Im Rahmen der Winter-Vortragsreihe 2025/2026 „Hamburgs Jüdische Geschichte(n): Entdecken – Verstehen – Einordnen“ des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden präsentiert das Kulturschloss Wandsbek sein Projekt „Jüdisches Leben in Wandsbek“.
Das digitale Vermittlungsprojekt Museana erweitert seine Plattform um zwei neue Unterrichtsmodule zu Kolonialismus und postkolonialen Straßennamen. Lehrkräfte finden dort multimediale Materialien, die historische Grundlagen, Hamburger Bezüge und aktuelle Diskurse verbinden.
Die Regisseurin Maria Isabel Hagen stellt in dieser Lecture Performance in der W3_ ihr künstlerisches Langzeitprojekt PERFORMING DENKMAL vor, das sich mit Hamburgs kolonialem Erbe auseinandersetzt und neue Formen des Gedenkens entwickelt.
Wie gut, wenn Stadtteilkulturzentrum und Stadtteilarchiv unter einem Dach sind. Der Kulturladen Hamm stellt seinen Jahreskalender 2026 mit historischen Fotos aus dem Stadtteil unter einem besonderen Motto vor.
1932: Die Weimarer Republik steht kurz vor dem Kollabieren. In Berlin bangen Künstler*innen um ihre Freiheit. Im Goldbekhaus zeigt ein besonderes Theaterstück die Situation in der Silvesternacht vor dem schicksalhaften Jahr 1933.
Der Salon International e.V. lädt zum dritten Mal ins Jenfeld-Haus ein – nicht zum Erinnern im Stillstand, sondern zur gemeinsamen Auseinandersetzung. Durch Gespräche, Rundgänge und Ausstellungen stehen Wissen, Erfahrung und Streit nebeneinander.
Zum 60-jährigen Bestehen des Besuchsprogramms ist ein Fotokatalog erschienen, der persönliche Geschichten von jüdischen Familien mit Hamburgs Stadtgeschichte verbindet. Private Fotos und Dokumente machen Erinnerungen lebendig und schlagen eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Das Kulturzentrum in Meiendorf (BiM) freut sich, im September eine besondere Gästin zu begrüßen: Marione Ingram überlebte Deportationsversuche im Zweiten Weltkrieg und emigrierte in die USA. Dort setzt sie seitdem ihren Kampf für Freiheit fort.
Was macht eigentlich das Bundesarchiv? Angesichts seiner großen Bedeutung für Forscher*innen, Journalist*innen sowie für viele Menschen, die sich mit der eigenen Vergangenheit oder der ihrer Vorfahren beschäftigen möchten, ist ein genauerer Blick lohnenswert.
Zum Tag des offenen Denkmals 2025 öffnen Eigentümer*innen, Denkmalaktive, Vereine und Initiativen vom 12. bis 14. September 2025 die Türen zu zahlreichen Hamburger Denkmälern, die sonst meist nicht zugänglich sind.
Das Kulturschloss Wandsbek lädt zur Weltpremiere des Dokumentarfilms „Grabe, wo du stehst – Erinnern und Gedenken in Wandsbek“ am 11. Mai 2025 im Abaton Kino ein. Die Premiere ist Teil des Projekts „Jüdisches Leben in Wandsbek“, das dieses digital zugänglich macht.
Zum Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau organisiert die Bezirksversammlung Hamburg-Nord jährlich die Veranstaltungsreihe „Woche des Gedenkens“. Sie steht für das gemeinsame Erinnern an die Opfer der Shoah und gegen das Vergessen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Das Veranstaltungsprogramm läuft vom 22. Januar bis zum 13. März 2025 im gesamten Bezirk. Mit dabei: Das Goldbekhaus, der Kulturpunkt
Im Goldbekhaus beginnt ab 22. Januar 2025 ein besonderes Theaterprojekt: Im Rahmen der Woche des Gedenkens taucht „STOPP! X – Deine Kunst ist verboten.“ in die Zeit der zerstörerischen und verachtenden NS-Kulturpolitik ein. Es werden noch Mitspieler*innen gesucht.
Am Sonntag, 13. Oktober 2024, lädt die Stadtteilinitiative des Salon International e.V. unter dem Titel „Von Denkmälern und Widerstand: Die unsichtbare Seite der Geschichte“ nach Jenfeld ein. Mit einem Rundgang durch den Park der ehemaligen Lettow-Vorbeck-Kaserne, Werkstattgesprächen, Workshops und einem Vortrag können sich Interessierte den Themen Dekolonisierung, Stadtteilarbeit und der Verflechtungsgeschichte von Kolonial- und NS-Ideologie