Die BKJ ruft dazu auf, am kommenden Sonntag für ein solidarisches, nachhaltiges und friedliches Europa zu demonstrieren. Eine Expert*innen-Runde diskutiert auf Einladung der BKJ in der Akademie der Kulturellen Bildung unter dem Titel „Polarisierende Gesellschaft ohne Zukunftsvisionen?“ über das Auseinanderdriften der Gesellschaft in Deutschland und ganz Europa. Die Debatte läuft am Sonntag im Radiosender WDR 3.

Die bevorstehende Europawahl wird von vielen als Schicksalswahl bezeichnet. Es gehe darum, ob in Europa Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit, Vielfalt, Nachhaltigkeit und Menschenrechte weiterhin geschätzt und vor allem geschützt werden oder ob Nationalismus, Autoritarismus, Abschottung und Rassismus die Oberhand gewinnen.

Eine Podiumsdiskussion in der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW in Remscheid blickt auf die Gründe für und Maßnahmen gegen die gesellschaftliche Spaltung. Die Podiumsdiskussion läuft am Sonntag, 19. Mai, um 18:04 Uhr auf WDR3.

Am selben Tag wollen die BKJ und ihre Mitglieder ein deutliches Zeichen setzen für ein Europa, das Demokratie und Rechtsstaatlichkeit über Grenzen hinweg verwirklicht und sich über Nationalismus und Abschottung hinwegsetzt: Die BKJ ruft gemeinsam mit dem Deutschen Kulturrat zur Teilnahme an den Kundgebungen am 19. Mai in Berlin und in zahlreichen weiteren Städten auf.

Sie unterstützt sowohl das breite zivilgesellschaftliche Bündnis, das unter dem Motto „Ein Europa für Alle: Deine Stimme gegen Nationalismus!“ zu Demonstrationen aufruft, als auch den Zusammenschluss aus Kulturinstitutionen, Künstler*innen und Aktiven der Kulturlandschaft „Die Vielen“, der unter dem Motto „Unite & Shine“ für Kunstfreiheit, Asylrecht und Freizügigkeit auf die Straße gehen wird. Die BKJ-Vorsitzende und Präsidentin des Deutschen Kulturrats, Susanne Keuchel, wird bei der Kundgebung in Berlin sprechen, die um 12 Uhr auf dem Alexanderplatz beginnt.

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