Vom Leben zwischen Bahngleisen, Autobahn, Industrie und Schiffen: Die Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg & Hafen hat ein Buch über die Veddel veröffentlicht.

Binnenschiffer Ernst Mertins, Foto: Margret Markert

Auf der Veddel ging es – anders als in vielen bürgerlicheren Hamburger Stadtteilen – immer um die existentiellen Themen: Arbeit, Migration und Wohnverhältnisse. Bei der Verflechtung von Hafen und Stadtteil war der Hafen der Taktgeber, die Belange der Viertelbewohner wurden der Wirtschaft in der Regel untergeordnet. In den 1970er Jahren war die Veddel sozialer Brennpunkt, dann wurde sie Entwicklungsgebiet im Rahmen des Senatsprogramms „Sprung über die Elbe. Heute ist die Veddel bekannt für neue kulturelle Initiativen.

Das Buch zeigt den Stadtteil auf 80 Seiten und über 100 Fotos als Ort, an dem sich viel bewegt: Aktivitäten für ein besseres Miteinander, Projekte für bessere Infrastruktur, Bildung und soziale Versorgung. Zu beziehen ist es für zehn Euro über die Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg und die Buchhandlung Lüdemann.

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Auf: www.geschichtswerkstatt-wilhelmsburg.de

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