OUT-OF-OFFICE: Zinnschmelze – Außer Kraft? Niemals!

Die Zinnschmelze hat sich vor der Coronakrise in ihrem Projekt „UNANTASTBAR – Grundrechte – Greif zu!“ mit dem Grundgesetz beschäftigt. Dann kam das Veranstaltungsverbot – und vieles von dem, was das Grundgesetz garantiert, ist auf einmal nicht mehr möglich. Sonja Engler, Geschäftsführerin des Barmbeker Stadtteilkulturzentrums, erzählt in der neuen Serie OUT-OF-OFFICE über ihre Sorge, dass sich die Corona-Pandemie ganz langsam auf unsere Haltung zu unseren Grundrechten auswirkt.

Neuer Alltag: Videokonferenzen in der Zinnschmelze, Foto: Zinnschmelze

Es ist Donnerstag, der 12. März 2020. Vorbereitungen für die Welcome Music Session, die mittlerweile 46. Ausgabe des Projekts, das die Zinnschmelze 2015 gestartet hat. Die Tontechnik steht, die Opener-Band macht den Soundcheck und der erste Stammgast aus dem Viertel holt sich ein Glas Rotwein.

Ich kann es noch nicht glauben – und will es auch noch nicht wahrhaben, dass uns bevorsteht, was an diesem 12. März schon die großen Kultureinrichtungen der Stadt tun mussten, nämlich ihre vorübergehende Schließung zu verkünden. Ein paar Tage noch wehre ich mich gegen diese Still-Stellung, dann kommt die behördliche Verfügung.

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Auf: www.stadtkulturmagazin.de


Stadtteilkultur OUT-OF-OFFICE

Die Coronakrise verändert radikal die Arbeit der Hamburger Stadtteilkultur, ihre finanziellen Grundlagen und ihre Zukunftsperspektiven. Die Stadtteilkultur arbeitet meist nicht mehr in ihren Büros, die Kultur kommt auch von zuhause für zuhause, alle sind irgendwo allein in Küchen, privaten Arbeitszimmern, an provisorischen Schreibtischen: Die Hamburger Stadtteilkultur ist OUT-OF-OFFICE.

Der Dachverband STADTKULTUR HAMBURG hat daher beschlossen, eine Serie zu starten, in der Akteure der Hamburger Stadtteilkultur aufschreiben, was sie derzeit bewegt, was sie lernen, was sie hoffen, was sie planen, wie sie sich neu strukturieren und wie sie über die Runden kommen.

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