Eine gelungene Premiere: „MEI CITY – Licht und Schatten in Meiendorf“

Seit zwei Jahren musste das Kooperationsprojekt der Stadtteilschule Meiendorf und des Kulturzentrums BiM immer wieder pandemiebedingt verschoben werden: Mitte Juni 2022 konnten alle Meiendorfer*innen bei sommerlichem Wetter nun ihren Stadtteil bei „MEI CITY – Licht und Schatten in Meiendorf“, einem interaktiven Stadtteilrundgang, neu entdecken.

An über Dutzend Orten und Plätzen im Stadtteil gab es von 16 bis 19 Uhr Informationen, Performances, Musik, Kunst, Mitmachaktionen und Kultur immer zum Thema „Licht und Schatten“. Die Schüler*innen der Stadtteilschule Meiendorf hatten mit historischen Dokumenten und Zeitzeugen-Interviews diese Licht- und Schattenorte ihres Stadtteils identifiziert. So gab es an allen Stolpersteinen Hörbeiträge und Performances, an der Zentralen Erstaufnahme hingen Blumen zum Mitnehmen neben Hörbeiträgen über Integration, Migration und die Außendarstellung der ZEA. Bei der Seniorenwohnanlage stimmten Meiendorfer*innen immer zur vollen Stunde zum Feierabendsingen ein und die Rogate-Kirche lud mehrmals an dem Nachmittag zum Orgelkonzert und Butterbroten ein.

Bei der Stadtteilschule Meiendorf war eine Open Stage aufgebaut und von 16 bis 19 Uhr zeigten Schüler*innen vor hundert neugierigen Besucher*innen ihr musikalisches Talent und Gruppen der Tanzschule Tabaja präsentierten Modern Dance, Ballett und Jazzdance. Die Freiwilligen Feuerwehr Meiendorf sorgte mit Grillwurst für das leibliche Wohl und Interessierte konnten die Einsatzwagen begutachten. Das Atelier von Dora Heyenn stand zur Besichtigung offen und die Künstlerin selbst zeigte im Garten an der Drehscheibe ihr Handwerk und beim Wunschbaum im Deepenhornpark schrieben Besucher*innen ihre Wünsche auf.

Zum gemeinsamen Abschluss des Tages waren alle zum Kulturzentrum BiM eingeladen, wo es neben Kaltgetränken ein gemeinsames Feierabendsingen gab und weitere musikalische Beiträge von Schüler*innen sowie dem Ensemble der Musikschule „Zauber der Musik“.

Das Projekt wurde unterstützt vom Projektfonds Kultur und Schule.

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Auf: www.bim-hamburg.de