Veranstaltungsreihe „Weiterbauen – Nachnutzungskonzepte denkmalgeschützter Bauten“ ab Mai 2026

Zum 21. Mal laden der Bund Deutscher Architekten Hamburg, das Denkmalschutzamt Hamburg, die Freie Akademie der Künste in Hamburg und die Hamburgische Architektenkammer zur Exkursionsreihe „Weiterbauen“ ein.

Auf dem Foto ist aus einer frontalen Perspektive die Villa Bondenwald in Hamburg-Niendorf abgebildet. Sowohl das Dach als auch der Vorgarten ist durch Schnee bedeckt. Das Gebäude ist ein großes, rotes Backsteingebäude mit einem Walmdach und jeweils zwei Seitenflügeln.
Villa Bondenwald | Bild: Freie Akademie der Künste in Hamburg

Angesichts von Bau- und Klimakrise rückt der Gebäudebestand als nachhaltige Ressource in den Fokus. Die diesjährigen Projekte zeigen eindrucksvoll, welches gestalterische Potenzial in der Weiterentwicklung historischer Bauten liegt.

Die Reihe startet am 6. Mai 2026 um 17 Uhr mit der Veranstaltung „Denkmalgerechte Sanierung und Umbau der Villa Bondenwald“. Bis zum 1. Juli finden die Termine jeweils mittwochs statt und bieten Einblicke in konkrete Projekte, die von den beteiligten Architekt*innen und Fachleuten vorgestellt werden. Im Zentrum steht der direkte Austausch vor Ort über Herausforderungen und Lösungen im Umgang mit denkmalgeschützter Bausubstanz.

Zu den Stationen zählen unter anderem eine sanierte Scheune im Jenischpark, die zu einem Wohnensemble erweitert wurde, sowie die erweiterte Bibliothek im Gebäude der Hochschule für bildende Künste nach Plänen von Fritz Schumacher. Auch die behutsame Sanierung der Grundschule St. Nikolai zeigt die Qualitäten von Schulbauten der 1950er Jahre. Ergänzt wird das Programm durch Projekte wie die modernisierte Buchhandlung Stolterfoht von Werner Kallmorgen.

Weitere Beispiele reichen vom Umbau einer Lagerhalle auf dem Gelände des Fleischgroßmarkts bis zur Umnutzung eines Gemeindehauses in Harburg und der Sanierung eines Geschäftshauses an der Spitaler Straße. Die Reihe macht deutlich, wie vielfältig und zukunftsweisend die Arbeit am Bestand sein kann und welche Rolle sie für eine nachhaltige Stadtentwicklung spielt.

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Auf: www.akademie-der-kuenste.de

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