Future Fonds 2.0 – neue Förderung für Hamburger Clubkultur (bis 15.3.2026)
Clubs nachhaltiger aufstellen, innovative betriebsökologische Maßnahmen umsetzen oder eine Vision für die Zukunft entwickeln? Genau darum geht es beim Future Fonds 2.0.
Clubs nachhaltiger aufstellen, innovative betriebsökologische Maßnahmen umsetzen oder eine Vision für die Zukunft entwickeln? Genau darum geht es beim Future Fonds 2.0.
Nach wie vor gilt für alle Musikliebhaber*innen auf der Welt: Je mehr Konzerte, desto besser. Hamburg geht einen Schritt weiter und sagt: Je mehr Live-Konzerte, desto höher fällt die finanzielle Förderung aus. Dank des Live Concert Accounts (LCA) können private Musikclubs und Musikinitiativen je nach Anzahl ihrer Live-Konzerte finanziell unterstützt werden.
Dank der Konzertförderung haben ambitionierte Hamburger Musiker*innen die Chance, im Grünen Jäger, in der Hebebühne oder im Nochtspeicher in Hamburg auf professionellen Bühnen zu performen – und das ganz ohne Venuekosten.
Mit dem Musikstadtfonds 2026 vergibt die Behörde für Kultur und Medien im kommenden Jahr insgesamt 990.000 Euro an 42 Projekte der Freien Hamburger Musikszene und folgt damit der Empfehlung einer Jury. Musiker*innen, Ensembles und musikalische Gruppen aus unterschiedlichen Genres können dadurch ihre Projekte im nächsten Jahr verwirklichen.
Im Juli startet das Antragsverfahren für das neue Förderprogramm Live 500 der Initiative Musik. Es richtet sich an Livemusikspielstätten und Livemusikveranstalter*innen und unterstützt diese bei der Umsetzung von vielfältigen Livemusikprogrammen.
Anträge bis zu 2.000 Euro Antragssumme können wieder zwischen 1. und 30. Juni 2023 online beim Musikfonds eingereicht werden. Diese Frist gilt für Projekte, deren Gesamtkosten 10.000 Euro nicht überschreiten und die in den Monaten August und September 2023 realisiert werden sollen.
Musikclubs können – gestaffelt nach der Publikumskapazität – Fördermittel bis zu einer Höhe von 125.000 Euro erhalten.
Zu einer lebendigen Musikstadt gehört eine vielfältige Jazzszene. Um insbesondere die Freie Jazzszene mit ihren vielfach soloselbständigen Musiker*innen sowie Komponist*innen zu unterstützen, schreibt die Behörde für Kultur und Medien einen Kompositionswettbewerb aus.
Für viele Musiker*innen ist die momentane Situation zermürbend. Zwei Dinge sind aus Sicht der Geschäftsführerin des Vereins RockCity Andrea Rothaug jetzt wichtig: Die bestehenden Strukturen in der Musikförderung zu sichern und den Kulturbruch in der Musikstadt Hamburg abfangen.