Vom 3. bis 5. August 2018 geht die vierte Ausgabe der „HALLO: Festspiele“ ans und aufs Wasser. Zusammen mit Kunstler*innen, Nachbar*innen und Wasserexpert*innen wird der angrenzende Fluss Bille und dessen Ufer als Möglichkeitsraum getestet. Dafür wird aus Schwimmpontons und Containern ein temporärer Anleger gebaut, um das Kraftwerk Bille von Wasserseite aus zugänglich zu machen.

An der Bille wie auch vielen anderen Wasserflächen in Hamburg ist der Zugang kaum möglich – hier setzen die „HALLO: Festspiele 2018“ an und befragen Wasser als öffentlichen Raum und dessen Übergänge zum Land. Hierzu entsteht seit dieser Woche zusammen mit der HafenCity Universität und Nachbar*innen eine begehbare Karte der Bille Landschaft, die im August vorgestellt wird.

Bei einem Austausch mit dem Architektenkollektiv Yes We Camp aus Marseille werden unterschiedliche Wassernutzungen erprobt, Kunstler*innen wie cobratheater.cobra entwickeln Performances und Installationen und nachts gibt es ein musikalisches Programm.

Der Viele Grüße von e.V. ist seit 2015 aktiv, um mit temporären Bespielungen langfristige Konzepte an Orten umzusetzen, die der Offentlichkeit (noch) verschlossen sind. Seit 2015 finden die transdisziplinären „HALLO: Festspiele“ in einem größtenteils stillgelegten Kraftwerk in Hammerbrook statt. 2016 konnte ein erster Mietvertrag mit den Eigentümern MIB verhandelt werden, um vor Ort ein experimentelles Stadtteilbureau, die so genannte Schaltzentrale zu eröffnen. An diesem festen Ort ist jetzt Platz für langfristige Beteiligung, während sich die „HALLO: Festspiele“ in erster Linie auf die künstlerische Erschließung des Orts konzentrieren.

STADTKULTUR HAMBURG