Mit der positiv votierten Abstimmung in der Hamburgischen Bürgerschaft ist die größte Hürde für den Ausbau des „jungen Zentrums für urbane Künste“ von Lukulule genommen: Die Bürgerschaft sprach sich einstimmig dafür aus, die Aus- und Umbaumaßnahmen mit 500.000 Euro zu unterstützen.

Dirk Kienscherf, Vorsitzender der SPD-Bürgerschaftsfraktion, sagte bei einem Pressetermin vor Ort: „Das Kreativquartier Oberhafen ist ein besonderer Ort in der HafenCity, den wir aktuell aus dem Dornröschenschlaf wecken. Der Lukulule e.V. ist mit seinem besonderen Angebot und seinem Engagement im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit beispielgebend für das Areal. Hip-Hop, Breakdance, Singen und Schauspiel sind hier zuhause. Mit den neuen Kursräumen wollen wir das Fundament dafür legen, dass das wertvolle pädagogische Angebot etwa im Bereich der Integration weiter ausgebaut werden kann. (…) Gemeinsam mit den anderen Partnern und Spendern können wir auch die Barrierefreiheit der Projekte sichern und damit allen Kindern und Jugendlichen die Teilnahme ermöglichen. Ich bin davon überzeugt, dass wir aus dem Oberhafen mittelfristig ein buntes Kreativquartier für Hamburgs Jugendliche machen können. Die halbe Million für den Lukulule e.V. ist dafür ein toller Anfang.“

René Gögge, kulturpolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion, ergänzt: „Kinder- und Jugendkultur braucht vor allem eins: Raum zur Entfaltung. Mit den neuen Flächen für Lukulule e.V. machen wir dabei nicht nur einen Sprung nach vorn in Sachen inklusiver Kinder- und Jugendkultur, sondern beleben zugleich das Kreativviertel Oberhafenquartier. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat der Verein immer wieder bewiesen, welch wertvollen Beitrag er für die Hamburger Jugend leisten kann. Dieses Angebot soll nun erweitert werden. Dafür sind moderne und barrierefreie Räume unabdingbar. Uns liegen kulturelle Aktivitäten von und mit Jugendlichen sehr am Herzen. Sie können so ihr Selbstbewusstsein, ihre Toleranz und ihre Fähigkeit zur Kooperation stärken. Diese Baumaßnahme hat unsere volle Unterstützung.“

Mit der Finanzierungszusage der Hamburgischen Bürgerschaft ist der Löwenanteil der mit rund 820.000 Euro veranschlagten Baukosten gesichert. Weitere Förderzusagen diverser Hamburger Stiftungen, Unternehmen und Privatpersonen, für die wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken möchten, summieren sich auf ca. 150.000 Euro. Abhängig vom Erfolg noch laufender Anträge erwarten wir, dass sich die verbleibende Summe von 170.000 Euro auf ca. 90.000 Euro reduziert.

Um diese letzte Lücke zu schließen möchte Lukulule daher alle Freund*innen, Alumni und Wegbegleiter aufrufen, gemeinsam in die Zielgerade einzubiegen – jede Summe hilft!

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