Die Hamburgische Investitions- und Förderbank baut ihre Unterstützungsangebote im Rahmen des Corona-Rettungsschirmes der Stadt weiter aus. Ab sofort können Kultureinrichtungen auf der Seite der IFB (www.ifbhh.de) jetzt auch Förderkredite beantragen, mit denen neben Investitionen nun auch betriebliche Einbußen zu besonders günstigen Konditionen und mit vereinfachtem Zugang kreditär ausgeglichen werden können, wenn deren Bedarf aus der Corona bedingten Schließung erfolgen. Die Stadt stellt für den Förderkredit die notwendige Sicherheit her.

Nachdem die Bürgerschaft in der vergangenen Woche der Erhöhung des Kreditrahmens für die Garantien zugestimmt hat, geht die gezielte und erhebliche Ausweitung der Darlehensprogramme der IFB jetzt an den Start. Für Kulturinstitutionen (IFB-Förderkredit Kultur) hat die IFB das neue Fördermodul auch für dringend notwendige Betriebsmittel ausgewiesen. Der Kreditrahmen kann bis zu 150.000 Euro betragen. Gestern ist auch der zusätzliche IFB-Förderkredit Sport an den Start gegangen. In Planung ist ferner der Hamburg Kredit Liquidität für kleine und mittlere Unternehmen. Dessen Förderbedingungen werden aktuell mit den gestern vorgestellten KfW Schnellkrediten abgeglichen, um optimale Rahmenbedingungen für die Förderungen der jeweiligen Ebene und attraktive Angebote für Fördernehmer zu ermöglichen.

Der Umfang der zu erhöhten Garantie in Höhe von 400 Millionen Euro für die IFB verteilt sich wie folgt auf die einzelnen Darlehensprogramme:

  • IFB-Förderkredit Kultur (Modul Corona): 50 Mio. Euro
  • IFB-Förderkredit Sport (Modul Corona): 50 Mio. Euro
  • Hamburg Kredit Liquidität (HKL): 300 Mio. Euro.

Die Förderrichtlinien und Anträge finden Interessierte unter: www.ifbhh.de/foerderprogramm/ifb-foerderkredit-kultur

Kultursenator Dr. Carsten Brosda: „Mit dem IFB-Förderkredit Kultur können jetzt neben Investitionen auch Betriebsmittel abgedeckt werden. Damit haben Kulturbetriebe jetzt die Möglichkeit schnell und zusätzlich zu den Soforthilfen dringend benötigte Liquiditätshilfen zu erhalten. Damit wird der Rettungsschirm auch für die Kultur immer weiter aufgespannt. Gemeinsam können wir es so schaffen, all denjenigen in dieser Zeit zu helfen, die ganz wesentlich das Kulturleben in unserer Stadt prägen.“

Finanzsenator Andreas Dressel: „Neben den Förderkrediten für den Sport gehen wir jetzt auch mit einem ähnlichen Programm für den Kulturbereich an den Start. Damit steht den Hamburger Kulturschaffenden neben der Soforthilfe und den gezielten Maßnahmen der Kulturbehörde ein zusätzliches, wirksames Instrument zur Verfügung, um wirtschaftliche Schäden abzufedern. Meine Bitte an alle Betroffenen: Nutzen Sie durchaus die jetzige Phase der aktuellen Einschränkungen rund um Ostern, um Ihre Anträge auf Soforthilfe vorzubereiten und zu stellen! Wir haben viele Fragen aufgegriffen, die FAQ präzisiert, das IT-System läuft stabil. Wir werden im Grundsatz alle bis heute Abend zur Zahlung angewiesenen Anträge auf Soforthilfe bis zum Donnerstag vor Ostern zur Auszahlung gebracht haben. Das werden voraussichtlich über 200 Mio. Euro sein und zugleich mehr als die Hälfte der bislang eingegangen Anträge. Der Hamburger Schutzschirm mit seinem Maßnahmenkatalog wirkt!“

Eine Übersicht über die Hilfen im Kulturbereich finden Sie hier: www.hamburg.de/bkm/13729684/hilfsmassnahmen-fuer-kultur-und-kreativwirtschaft/

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