Das Stadtteilhaus Horn steckte in seiner Aufbauphase, als der Corona-Lockdown kam. Stadtteilhaus-Leiter Alexander Wilke fragt sich nun, ob nach der Wiedereröffnung noch der gemeinsame Drive da ist, den das Haus zuvor mühevoll entwickelt hat.

Alexander Wilke vom Stadtteilhaus Horn, Foto: Alexander Wilke

Die Coronakrise verändert radikal die Arbeit der Hamburger Stadtteilkultur, ihre finanziellen Grundlagen und ihre Zukunftsperspektiven. In der Serie OUT-OF-OFFICE des Dachverbandes STADTKULTUR HAMBURG erzählt Alexander Wilke heute über die Sorgen eines Stadtteilhaus im Aufbau in Zeiten von Corona.

Es sind anstrengende Zeiten für uns Wohlbehütete und Ideologen der Gemeinschaft. Der Lockdown beleuchtet erbarmungslos jedes Problem, das im vollen Betrieb höchstens für ein Ruckeln sorgt, in Krisenzeiten aber über die eigene Existenz entscheiden kann. Wir haben etwa den Aufbau einer professionellen Privatspendenakquise immer an das Ende unserer Aufbauphase geschoben, immer war etwas wichtiger oder dringender; kein großes Problem, es kamen ja Spenden. Jetzt fehlen uns diese Hilfen von Förderern und Freunden und jeder Spendenaufruf läuft ins Leere. Wir werden uns jetzt an unserer Anpassungsfähigkeit messen lassen müssen.

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