„Die Revolution hat ein weibliches Gesicht“, so heißt das Buch von Olga Shparaga über Frauen, Widerstand und demokratische Hoffnung in Belarus. Bei einer Lesung im Kulturhaus Süderelbe stellt die Philosophin und Aktivistin ihre Arbeit vor.

Mutige Frauen ziehen in Belarus an der Spitze der Proteste gegen die Diktatur, setzen sich für Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie ein – und riskieren viel. Olga Shparaga, Philosophin, Aktivistin und eine der prominentesten Stimmen der belarussischen Opposition, berichtet von ihrem Engagement im Koordinationsrat und von Care-Arbeit als politischem Akt.
Mit Auszügen aus ihrem Buch „Die Revolution hat ein weibliches Gesicht“ gibt sie Einblick in den Alltag der belarussischen Demokratiebewegung und zeigt, was Solidarität und weibliche Courage im 21. Jahrhundert bedeuten. Ein Abend über Zivilcourage, internationale Solidarität und die Frage: Was können wir von den belarussischen Erfahrungen für unsere Demokratie lernen?
Eine Veranstaltung der Reihe „Madame Courage – Diversität und Demokratie weiblicher Stimmen“ in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.
Die Veranstaltung findet am 31. März 2026 um 18.30 Uhr im Kulturhaus Süderelbe statt. Der Eintritt ist kostenfrei.
