„Selbstbestimmt sichtbar“: Foto-Ausstellung im Kulturhaus Eidelstedt

Seit drei Jahren gibt es die EUTB, die Teilhabeberatung in Eimsbüttel im Kulturhaus Eidelstedt. Das Jubiläum begleitet die Fotoausstellung „Selbstbestimmt sichtbar“, in der Menschen mit Behinderung zeigen, wie selbstbestimmt und vielfältig ihr Leben jenseits gängiger Zuschreibungen ist.

Eine Person mit langen Haaren schminkt sich vor einem weißen Schminktisch. Ihr Gesicht ist durch die Spiegelung fotografiert.
Selbstbestimmt sichtbar – Leben mit einer Gehbehinderung jenseits gängiger Zuschreibungen | Foto: Therese Walther

Zehn Menschen, die mit einer Gehbehinderung leben – einige davon Rollstuhlfahrende – zeigen unterschiedliche Facetten ihres Lebens: Hobbys, (berufliche) Tätigkeiten, zwischenmenschliche Beziehungen und individuelle Leidenschaften. Die Bildideen zu den Fotoreportagen stammen von den porträtierten Personen. Die Umsetzung der Motive wurde im Austausch mit der Fotografin Therese Walther erarbeitet.

Im Kulturhaus Eidelstedt finden regelmäßig wechselnde Ausstellungen statt. Zu sehen sind Arbeiten aus verschiedenen künstlerischen Bereichen wie Malerie, Druckgrafik, Fotografie und weiteren Formen der bildenden Kunst. Das Ausstellungsprogramm bietet Künstler*innen aus Eidelstedt ebenso wie überregionalen Positionen Raum und lädt dazu ein, unterschiedliche künstlerische Handschriften und Perspektiven kennenzulernen.

Die Ausstellung „Selbstbestimmt sichtbar“ ist noch bis zum 30. April 2026 im Kulturhaus Eidelstedt zu den Öffnungszeiten des steeedt kostenfrei zu besichtigen.

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Auf: www.kulturhaus-eidelstedt.de

Kultur direkt vor Ort im Stadtteil

Die Hamburger Stadtteilkultur bietet Kultur vor Ort in den Hamburger Stadtteilen – von Allermöhe über Steilshoop bis Winterhude – und nicht nur zentral in den angesagten Teilen der Stadt. Sie geht dabei auf die Bedarfe vor Ort ein und thematisiert, bespielt und inszeniert mit ihren Aktivitäten das Quartier. Dadurch stärkt sie die Identifikation mit dem Stadtteil, erhöht die Lebensqualität und beteiligt die Bewohner*innen aktiv an der Entwicklung ihres Viertels.

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