Im Rahmen der Ausstellung „Gedenkstätten der NS-Verbrechen“, die bis zum 28. Juni im Kulturhaus Eidelstedt zu sehen ist, finden im Mai außerdem eine öffentliche Führung und Lesung statt.

Im Rahmen des Hamburger Monats des Gedenkens ist die Ausstellung „Gedenkstätten der NS-Verbrechen“ von Maria Zarada und Nils Oskamp im Kulturhaus Eidelstedt zu sehen. Großformatige Fotografien zeigen Erinnerungsorte ehemaliger Konzentrationslager.
Eine öffentliche Führung mit Lesung findet am 15. Mai um 19:00 Uhr statt. Der Abend verbindet zwei Formen des Gedenkens: die dokumentarische Außenperspektive auf 56 Gedenkstätten der NS-Verbrechen — und die autobiografische Innenperspektive eines Überlebenden rechter Gewalt der 1980er Jahre. Nils Oskamp überlebte zwei Mordanschläge von Neonazis, dies beschreibt er in seiner Graphic Novel „Drei Steine“.
Die Veranstaltung findet am 15. Mai 2026 um 19 Uhr im Kulturhaus Eidelstedt statt. Der Eintritt ist kostenfrei.
Auf: www.kulturhaus-eidelstedt.de
Stadtteilkultur stellt sich gegen Diskriminierung und Rassismus
Stadtteilkultur stärkt die demokratischen Werte und den sozialen Zusammenhalt, weil sie nah an den Menschen ist und sie beteiligt. Sie ist generationsoffen, milieuübergreifend und inklusiv und versucht, alle im Stadtteil mitzunehmen. Die Stadtteilkultur stellt sich dabei gegen jede Form von Diskriminierung und Rassismus gegenüber Jüd*innen, Sinti*zze und Rom*nja, People of Color und Schwarzen Menschen, Muslim*innen, Menschen mit Migrationsgeschichte und geflüchteten Menschen.
