Ethnisierende und kulturalisierende Zuschreibungen, Ungleich-Behandlungen in Bezug auf Geschlecht, sozio-ökonomische Herkunft, Hautfarbe, Aufenthaltsstatus, körperliche Fähigkeiten, sexuelle Orientierung, Religion und Alter – gesellschaftliche Positionierungen prägen auch den Alltag im Ehrenamt, in der Sozialen Arbeit und in der Pädagogik.
Dieser praxisorientierte Workshop der Akademie der Kulturellen Bildung schärft die Wahrnehmung der Teilnehmer*innen für Ungerechtigkeiten. Es wird ein Einblick in den Anti-Bias-Ansatz gegeben, mit dessen erfahrungsorientierten Methoden die Teilnehmer*innen lernen, professionell mit dem Zusammenwirken verschiedener Ausgrenzungsformen umzugehen. Diese prüfen die Bedeutung von Anerkennung und Zugehörigkeit und lernen, wie der Anti-Bias-Ansatz unterstützen kann, inklusive Settings um eigene Handlungsansätze zu entwickeln.
Der Online-Kurs findet am 12. März 2026 von 9 bis 16 Uhr statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 110 Euro.
