Erinnern und Gedenken: Film „Grabe, wo du stehst“ am 30. Januar 2026 im A.G.D.A.Z.

Im Rahmen des Projekts„Jüdisches Leben in Wandsbek“ zeigt das A.G.D.A.Z. den Film „Grabe, wo du stehst“ von Ainhoa Montoya Arteabaro, in dem Menschen vorgestellt werden, die das Erinnern an den Holocaust bewahren – mit anschließendem Publikumsgespräch.

Fotomontage mit einer Mietshausfassade an einer großen Straße und drei aus dem beworbenen Film geschnittenen Fotos mit jeweils einer Person
Bild: A.G.D.A.Z.

Wandsbek war als Bezirk bis 1937 selbstständig. Neben den jüdischen Gemeinden in Altona und Hamburg hatte auch Wandsbek eine eigene jüdische Gemeinde. Im Projekt Jüdisches Leben in Wandsbek, das letztes Jahr im A.G.D.A.Z. vorgestellt wurde, wird das damalige jüdische Leben in Wandsbek digital zugänglich gemacht. Doch wer hat diese Geschichte „ausgegraben“? Woher stammen die Biografien, die auf den Stolpersteinen in Wandsbek heute zu finden sind? Über Jahrzehnte hinweg haben sich verschiedene Gruppen und Einzelpersonen intensiv mit dieser Geschichte beschäftigt.

Dieser Dokumentarfilm stellt drei dieser Forscher*innen vor, die vor Ort die Lebensgeschichten der Verfolgten des Nationalsozialismus dokumentiert und damit ermöglicht haben, an die Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern und das Gedenken an sie lebendig zu halten – drei Menschen, die sich gegen das Vergessen einsetzen. Ohne ihre Forschungen wären viele dieser Geschichten unbekannt geblieben.

Die Veranstaltung findet am 30. Januar 2026 um 19.30 Uhr im A.G.D.A.Z. statt. Der Eintritt kostet 5 Euro.

Weiterlesen

Auf: www.agdaz.de

Erinnerungskultur vor Ort in den Stadtteilen

Die Hamburger Stadtteilkultur stärkt mit ihren Geschichtswerkstätten und der historischen Auseinandersetzung vor Ort das Geschichtsbewusstsein in den Stadtteilen und arbeitet an einer neuen Erinnerungskultur. Sie fördert dadurch auch die Identifikation der Bewohner*innen mit dem eigenen Stadtteil und beteiligt sie aktiv an der Weiterentwicklung ihres Quartiers.

Nach oben scrollen