Erasmus-Projekt FULCRUM bietet interaktives Toolkit für die internationale Soziokultur

Schrumpfende Budgets oder überbordende Bürokratie sind nicht nur in Deutschland ein Problem. Auch international begegnet die Soziokultur vielen Herausforderungen. Das dreijährige Erasmus-Projekt FULCRUM stellt nun erarbeitete Handlungsempfehlungen in einem Toolkit vor.

Illustration: Romane Sérazin

Für den Blick über den nationalen Tellerrand bleibt meistens viel zu wenig Zeit. Dabei ist der Austausch mit Menschen aus anderen Ländern sehr bereichernd und bringt neue Perspektiven. Das Erasmus-Projekt FULCRUM (future-proof socio-cultural centres) brachte in den letzten beiden Jahren soziokulturelle Zentren aus verschiedenen europäischen Ländern in Fortbildungen und Brainstorming-Sessions zusammen. Daraus ist ein interaktives englischsprachiges Toolkit entstanden, das für die Bereiche „Polarisierung und Dialog“, „Schrumpfende Budgets“, Staff Burnout“, „Extremistische Ideologien“, „Überbordende Bürokratie“ und „Kampf um Nachhaltigkeit“ Handlungstipps gibt.

„FULCRUM – Kompetenzentwicklung für zukunftsfähige soziokulturelle Zentren“ zielt darauf ab, soziokulturelle Organisationen dabei zu unterstützen, nachhaltiger und zukunftsfähiger zu werden, indem ihre Kompetenzentwicklung und ihre Handlungsfähigkeit gestärkt werden (ein Fulcrum ist ein Dreh- und Angelpunkt oder Hebel). Das Projekt ist eine Kooperation zwischen neun Kulturorganisationen mit Sitz in Belgien, Österreich, Estland, Deutschland, Italien und Lettland. Am 26. März 2026 gibt es außerdem eine große Abschlusskonferenz in Brüssel, für die man sich noch anmelden kann.

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