2026 widmet sich der Kulturladen St. Georg dem Thema Tanz und bietet verschiedene Formate unter dem Titel dance & resist: St. Georg tanzt! Am 13. Juni 2026 gibt es dafür einen kostenfreien Workshop-Tag, an dem Interessierte Stile und Bewegungsformen ausprobieren können.

Als Kulturzentrum ist der Kulturladen St. Georg ein Ort für Begegnung und Gemeinschaft, welche die Besucher*innen in diesem Jahr nonverbal erleben werden. Hierfür kooperiert der Kulturladen mit professionellen Tänzer*innen, Musiker*innen, Institutionen und Stiftungen. Ihre Mission ist es, Räume zu schaffen, in denen Menschen durch Tanz und Bewegung wieder miteinander in Verbindung treten – jenseits von Worten, jenseits von Barrieren. In einer Zeit, in der immer mehr Menschen in Single-Haushalten leben und Einsamkeit zu einer wachsenden gesellschaftlichen Herausforderung wird, versteht der Kulturladen Tanz als kraftvolles Mittel, um Isolation aktiv zu begegnen. Durch gemeinsame körperliche Erfahrung entsteht Begegnung, die unmittelbar, ehrlich und verbindend wirkt.
Die bereits seit Jahren im Kulturladen fest installierten offenen Tanzgruppen spielen hierbei eine große Rolle: von K-Pop über Salsa, Cumbia, indischer Folklore bis hin zu Westafrikanischem Tanz finden alle Tanzbegeisterten einen Platz. Darüber hinaus werden auch Formate angeboten, die Sport, Tanz und Soziales miteinander verbinden, wie die besondere und kraftvolle Bewegungssprache von „Klapping“ kombiniert aus Fußball, Tanz und kollektivem Ritual. All das wird auch beim Workshop-Festival angeboten, wo Tanz-Interessierte den ganzen Tag lang einzelne Angebote ausprobieren können.
Die Veranstaltung findet am 13. Juni 2026 im Kulturladen St. Georg von 10 bis 18.45 Uhr statt. Das Angebot ist kostenfrei, um Anmeldung bei den einzelnen Workshops wird gebeten.
Auf: www.kulturladen.com
Stadtteilkultur für Demokratie und Zusammenhalt
Stadtteilkultur wirkt, weil sie Kultur mitten in der Gesellschaft und mitten aus der Gesellschaft ist. Sie stärkt die demokratischen Werte und den sozialen Zusammenhalt, weil sie nah an den Menschen ist und sie beteiligt. Außerdem thematisiert Stadtteilkultur unser demokratisches Miteinander in ihren Programmen und übt es in ihren Gruppen, Projekten, Kursen und Workshops, in ihren Vorständen, Mitglieder- und Stadtteilversammlungen, in Diskussionen und Diskursen praktisch ein.
