Worte haben Gewicht. Umso bedeutsamer ist ein bewusster und diskriminierungssensibler Sprachgebrauch. Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) hat drei exemplarische Angebote zusammengestellt, die Empfehlungen geben, wie dies gelingen kann.

Ob gesprochen oder geschrieben: Sprache ist weder wertfrei noch neutral – egal, ob Aussagen getroffen, Inhalte vermittelt oder Informationen transportiert werden sollen. Sprache erzielt Wirkungen und Handlungen, Worte tradieren Meinungen, normative Denkmuster, Werte und (Welt)Anschauungen. Oftmals schließt Sprache auch aus und reproduziert Rassismen, Diskriminierungen und Stereotype.

Verschiedene Initiativen sensibilisieren in diesem Zusammenhang für sprachliche Machtmechanismen und Ausgrenzungen und haben Leitfäden für einen gendersensiblen und nichtdiskriminierenden Sprachgebrauch veröffentlicht. Mit Hilfe dieser Leitfäden können Medienberichte und Textbeiträge in Bildungskontexten kritisch geprüft werden: Wer richtet sich an wen? Wer wird angesprochen und wer nicht? Welche Wirkung entsteht durch eine bestimmte Wortwahl in Bezug auf eine bestimmte Gruppe?

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat drei Beispiele zusammengestellt, die Handreichungen und Begrifflichkeiten für eine vielfaltssensible Sprache beiten.

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Auf: www.bpb.de

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