Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 in Eimsbüttel

„100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ ist das diesjährige Motto der Internationalen Wochen gegen Rassismus, die vom 16. bis 29. März 2026 auch in Eimsbüttel unter Beteiligung zahlreicher Initiativen, Vereine und Kultureinrichtungen stattfinden. Beim vielfältigen Programm sind u.a. das Kulturhaus Eidelstedt, die Lenzsiedlung, die Bücherhalle Eimsbüttel und das Freizeitzentrum Schnelsen dabei.

In Eimsbüttel werden die Internationalen Wochen gegen Rassismus mit einer gemeinsamen Fahrrad-Demo eröffnet | Foto: Frederika Hoffmann

Rassistische, antisemitische, antimuslimische und antiziganistische Angriffe nehmen in Deutschland erschreckend zu. Täglich erleben Menschen Ausgrenzung und Gewalt – oft mitten unter uns. Umso alarmierender ist es, dass laut einer aktuellen YouGov-Umfrage im Auftrag der Welt am Sonntag selbst viele Anhänger*innen demokratischer Parteien der Aussage von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zustimmen, im Kontext von Migration gebe es ein „Problem“ im Stadtbild. Diese Entwicklung zeigt deutlich, wie wichtig es ist, eigene Vorurteile zu hinterfragen, Haltung zu zeigen und gemeinsam für eine offene, solidarische Gesellschaft einzustehen.

Daher beteiligt sich bereits zum fünften Mal ein breites Netzwerk von Vereinen, Initiativen, Parteien und öffentlichen Organisationen in Eimsbüttel an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Die Auftaktveranstaltung findet am 16. März 2026 um 16 Uhr mit einer gemeinsamen Fahrraddemo durch Eimsbüttel statt.

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Auf: www.eimsbuettel-zeigt-haltung.de

Stadtteilkultur stellt sich gegen Diskriminierung und Rassismus

Stadtteilkultur stärkt die demokratischen Werte und den sozialen Zusammenhalt, weil sie nah an den Menschen ist und sie beteiligt. Sie ist generationsoffen, milieuübergreifend und inklusiv und versucht, alle im Stadtteil mitzunehmen. Die Stadtteilkultur stellt sich dabei gegen jede Form von Diskriminierung und Rassismus gegenüber Jüd*innen, Sinti*zze und Rom*nja, People of Color und Schwarzen Menschen, Muslim*innen, Menschen mit Migrationsgeschichte und geflüchteten Menschen.

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