Mit dem Dieter Baacke Preis zeichnen die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur und das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend jährlich in sechs Kategorien herausragende medienpädagogische Projekte aus, die Kinder und Jugendliche in ihrer Medienkompetenz stärken.
Ein besonderes Augenmerk liegt in diesem Jahr auf dem Sonderpreis zum Thema „Von Pick-Me-Girls und Alphamales – geschlechtersensible Medienbildung in digital geprägten Lebenswelten“. Auf Social-Media-Plattformen werden starre Geschlechterrollenbilder, antifeministische Erzählungen und digitalisierter Hass verbreitet, was Identität, Beziehungen und Selbstwert beeinflussen kann. Der Sonderpreis 2026 sucht daher medienpädagogische Projekte, die dabei unterstützen, solche Ideologien und Narrative zu erkennen, kritisch einzuordnen und ihnen selbstbewusst entgegenzutreten. Der Preis zeichnet medienpädagogische Projekte unabhängig von diesem Schwerpunkt in insgesamt sechs Kategorien aus, die mit jeweils 2.000 Euro Preisgeld dotiert sind.
Bewerbungen können bis zum 31. Juli 2026 eingereicht werden. Die Projekte sollten im Vorjahr oder in diesem Jahr entstanden und bis zum 31. Juli 2026 abgeschlossen sein.
