ehrenamtliches Engagement

Förderprogramm „ZukunftsMUT“ (bis 15.8.2021)

Mit dem Programm ZukunftsMUT unterstützt die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt konkret vor Ort. Gefördert werden Projekte für junge Menschen in strukturschwachen und ländlichen Räumen, innovative Bildungs-, Gesundheits-, Lern- und Freizeitangebote sowie die Verbreitung sozialer Innovationen für Kinder, Jugendliche sowie deren Familien.

Finanzminister*innen machen Druck in Sachen Entlastung des Ehrenamts

Auf Initiative von Hamburg und Nordrhein-Westfalen haben die Finanzminister*innen der Länder bei einem Treffen Mitte November einstimmig dringliche Reformen zur Entlastung des Ehrenamts und zur Entbürokratisierung des steuerlichen Gemeinnützigkeitsrechts angemahnt. Die Vorschläge hierzu liegen durch Beschlüsse des Bundesrats und der Finanzministerkonferenz seit langem auf dem Tisch.

Forderung: Freifahrten in Bus und Bahnen für ehrenamtlich engagierte Menschen

Wie Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) mitteilte, können Soldat*innen in Zukunft kostenlos mit der Bahn fahren. Sie sagte, die Gratisfahrten seien ein „handfester Ausdruck“ des Respekts und des Danks, den Soldat*innen für ihren täglichen Einsatz verdienten. „Das haben unsere Frauen und Männer verdient“, so Kramp-Karrenbauer.

Ratgeber: Vereinsrecht und Ehrenamt

Bei der Ausführung eines Ehrenamtes sind einige rechtliche Aspekte zu berücksichtigen. Der Ratgeber „Vereinsrecht und Ehrenamt“, herausgegeben von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V., zeigt, worauf Ehrenamtliche, Vereine insgesamt, aber auch Vorstände und Mitglieder achten sollten.

Recht: Das Ehrenamt – kein rechtsfreier Raum

Das Ehrenamt ist rechtlich nicht unverbindlich. Zwar gibt es im bürgerlichen Recht keine besondere Regelung dafür. Wird die Übernahme einer unvergüteten Tätigkeit vereinbart, liegt aber nach BGB ein Auftrag vor. Der Auftrag ist in § 662 und § 674 BGB geregelt. Diese Gesetzesvorschriften gelten auch für die Tätigkeit eines ehrenamtlichen Vereinsvorstands.