Am 19. März 2020 hatten Finanz-, Wirtschafts- und Kultursenator gemeinsam erste Eckpunkte des Hamburger Corona Schutzschirms vorgestellt – mit einer umfassenden Soforthilfe und erweiterten Kreditprogrammen der Förderbank IFB als Hauptbestandteil. Zwei Monate später haben die drei Senatoren heute eine positive Zwischenbilanz gezogen.

Insbesondere die Hamburger Corona Soforthilfe (HCS) ist ein voller Erfolg: Bis heute konnten über 47.000 Anträge bearbeitet und ausgezahlt werden. Über 440 Mio. Euro an Fördergeldern wurden ausgezahlt und damit die Menschen und Unternehmen der Stadt unterstützt.

Ein Großteil der Anträge kommt von Solo-Selbständigen (rd. 68%) und Kleinstunternehmen mit einer Größe von 1-5 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (rd. 23 %). Bei der Branchenzuordnung liegen die Bereiche Kreativwirtschaft/Kunst/Kultur (rd. 10.400 Anträge) und Gastronomie (rd. 5300 Anträge) vorne.

Kultursenator Dr. Carsten Brosda: „Viele kultur- und kreativwirtschaftliche Unternehmen waren als erste von den Beschränkungen des wirtschaftlichen und öffentlichen Lebens betroffen – und werden es voraussichtlich auch noch eine ganze Zeit sein. Die Soforthilfen waren und sind eine wichtige Unterstützung. Wir setzen uns weiterhin mit allen verfügbaren Mitteln dafür ein, Kultureinrichtungen, Künstler*innen und Kreativen durch diese Zeit zu helfen, künstlerische Produktion und Rezeption zu ermöglichen und kulturelle Vielfalt zu stärken. Dafür brauchen wir präzise Hilfs- und Förderangebote, zu denen auch der Hamburg Kredit Liquidität gehört. Und wir brauchen die Unterstützung des Bundes, damit wesentliche Infrastrukturen nicht auf Dauer geschädigt werden.“

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Auf: www.hamburg.de

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