Hamburgs Privattheater sind vielfältig und machen einen großen Anteil der lebendigen Theaterszene der Stadt aus. Das neue Format „4 Minuten Theater“ (4MT) macht dies in kurzweiligen audiovisuellen Bühnen-Experimenten eindrücklich deutlich.

Es werden unter anderem Geschichten aus dem Engelsaal, dem Ernst-Deutsch-Theater, dem St. Pauli Theater oder dem Klabauter Theater erzählt. Unterstützt werden die Theater hierbei von den Hamburger Produktionsfirmen Hirn und Wanst, Dschungelfilm und Studio17. Jedes Haus zeigt, welche unterschiedlichen künstlerischen und kreativen Ansätze unter den aktuellen Bedingungen verfolgt und für das Publikum trotz geschlossener Häuser erfahrbar gemacht werden können.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Bühne frei für unsere Privattheater! Das Format 4MT setzt dort an, wo derzeit so dringend neue Wege und Ideen benötigt werden. Schauspielerinnen und Schauspieler wollen spielen, Regisseurinnen und Regisseure wollen inszenieren – und auch wir, das Publikum, brauchen die kreativen Impulse der Hamburger Theaterbühnen, um die eigenen Perspektiven zu erweitern und zu überdenken. Die Privattheater haben gemeinsam mit Produktionsfirmen aus Hamburg einen Weg gefunden, der Pandemie mit einer gehörigen Portion Charme und Optimismus zu begegnen und weiter sichtbar zu bleiben. Damit senden sie ein wichtiges Signal: Wir sind noch da, wir machen weiter, wir freuen uns auf euch!“

Ab dem 4. Juni erscheinen wöchentlich Beiträge aus den Theatern. Den Anfang macht der Engelsaal, Hamburgs ältestes Privattheater. Der künstlerische Leiter Philip Lüsebrink zeigt mit einem Augenzwinkern, wie Theater durch filmische Mittel in der aktuellen Situation dennoch stattfinden kann.

In den kommenden Wochen erwartet die Zuschauer*innen unter anderem ein Konzert der Hansa-Boys unter Corona-Bedingungen aus dem St. Pauli Theater, die Sexy Theater Menschen üben sich im Proben auf Abstand im Ernst-Deutsch-Theater und das Lichthof Theater wagt filmische Virtual Reality-Experimente.

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Auf: www.youtube.com

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