Digitalisierung und die Kulturelle Bildung: Wie junge Menschen zu Produzent*innen werden

Die neuen kulturellen Ausdrucksformen und Erzählweisen, die im digitalen Raum entstehen, erschließen sich Kinder und Jugendliche sehr selbstbestimmt. Wie sie ohne die Unterstützung von Lehrer*innen oder Kulturpädagog*innen zu Produzent*innen werden, beleuchtet ein interessanter Fachbeitrag der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung.

Durch das Internet haben Kinder und Jugendliche heutzutage zahlreiche Möglichkeiten sich politisch einzubringen und an Entscheidungsprozessen teilzuhaben. Im Netz erhalten sie Zugang zu relevanten Informationen, können sich selbstständig orientieren und sich eine eigene Meinung bilden. Sie können ihre Haltung öffentlich kundtun, sich an politischen Aktionen beteiligen oder selbst dazu mobilisieren. Heute können sich Kinder und Jugendliche ortsunabhängig mit gleichgesinnten Gleichaltrigen auf der ganzen Welt zusammenschließen und für eine gemeinsame Sache eintreten, wie dies aktuell die „Fridays for Future“-Bewegung eindrucksvoll belegt. Hier mischen sich Kinder und Jugendliche aktiv in gesellschaftliche Aushandlungsprozesse ein, indem sie eine weltweite Öffentlichkeit geschaffen und damit die politische Agenda nachhaltig verändert haben.

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Auf: www.bkj.de