Kulturelle Institutionen stehen unter Legitimationsdruck. Sie sollen Relevanz für gesellschaftliche Ziele wie Teilhabe, Zusammenhalt, Stadtentwicklung oder Gesundheit belegen. Gefragt sind Argumente, die empirisch fundiert, verständlich und in unterschiedlichen Milieus anschlussfähig sind.
Die Veranstaltung der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel fokussiert sich auf kulturpolitische Argumentationsstrategien und die gesellschaftliche Bedeutung von Kunst, Kultur und Kultureller Bildung. Das Fachcamp-Format schafft Raum für Austausch, kollektive Reflexion und das Entwickeln neuer Argumentationslinien. Auf Basis von Forschung, Praxiswissen und den Erfahrungen der Teilnehmenden entstehen in Impulsen, moderierten Denkprozessen, kollegialem Austausch und Werkstattphasen konkrete Ergebnisse: von Manifesten über Argumentations-Toolkits bis zu Handreichungen oder spielerischen Formaten.
Die Veranstaltung findet vom 17. Juni, 16 Uhr bis 19. Juni 2026, 12.30 Uhr statt. Der Anmeldeschluss ist am 10. Mai 2026. Der Teilnahmebeitrag beträgt 162 Euro, zzgl. Kosten für Übernachtung, Verpflegung und Material.
