Fachgespräch „Leben in der Superdiversität – Über das Zusammenleben in einer Gesellschaft der Minderheiten“ am 2. Juni 2026

Migration, unterschiedliche Sprachen und Lebensweisen prägen ganze Stadtteile. Superdiversität ist damit kein abstraktes Forschungsthema mehr, sondern Alltag in der Nachbarschaft.

Das Fachgespräch der Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg in Kooperation mit der Universität Osnabrück, verikom gGmbH und dem MARKK nimmt die Realität der „Superdiversität“ genauer in den Blick. Im Zentrum stehen die Ergebnisse der Studie „Becoming a Minority“ von Maurice Crul und Frans Lelie. Die beiden Autor*innen zeigen, wie Menschen ohne eigene Migrationsgeschichte damit umgehen, selbst zur Minderheit unter Minderheiten zu werden. Anschließend kommen Akteur*innen aus der Communityarbeit zu Wort. Gemeinsam wird diskutiert, welche Formen des Zusammenlebens sich in superdiversen Stadtteilen entwickelt haben, wie öffentlicher Raum diese Prozesse beeinflusst und welche politischen Forderungen daraus folgen.

Das Fachgespräch findet am 2. Juni 2026 von 17 bis 19 Uhr im MARKK (Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt, Rothenbaumchaussee 64, Hamburg) statt. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich.

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Auf: www.calendar.boell.de

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