In Kooperation mit u.a. der W3_ beleuchtet GWA St. Pauli Männlichkeitsmythen und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen. Ein Abend zum Informieren, Diskutieren und Vernetzen.

Das Bild von Männern und Männlichkeiten in Öffentlichkeit und Medien ist häufig negativ. Und es kommt nicht von ungefähr: Statistiken zeigen, dass Männer riskanter leben, mehr Alkohol und Nikotin konsumieren und häufiger an Gewalttaten beteiligt sind. Zugleich erreichen Influencer in sozialen Medien gezielt Jugendliche und junge Männer mit machohaften, aggressiven und patriarchalen Rollenbildern – oft mit großer Resonanz. Auch politische Entwicklungen zeigen, dass solche Angebote Anklang finden.
Gleichzeitig suchen wir nach anderen Formen von Männlichkeiten: solidarisch, verantwortungsvoll, kooperativ und reflektiert. Pädagogische und politische Initiativen, die solche Perspektiven stärken, bleiben jedoch häufig weniger sichtbar und haben es schwer, öffentliche Aufmerksamkeit zu bekommen. Das wollen wir ändern. Gemeinsam möchten wir fragen: Welche Formen von Männlichkeit wollen wir leben? Welche Männlichkeitsbilder sind attraktiv und zukunftsfähig? Und was ist aus früheren Debatten um Männlichkeiten geworden?
Nach einem kurzen inhaltlichen Impuls gibt es Raum für Austausch und Vernetzung. Im Rahmen von Thementischen werden Schnittpunkte zu Sport, Religion, Vaterschaft, Queerness, Pädagogik, Gesundheit, (sexualisierte) Gewalt, Rassismus und mehr besprochen.
Die Veranstaltung ist Teil des Projekts Beyond Borders und findet in Kooperation mit der Jungenarbeit Hamburg e. V., der Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg statt.
Die Veranstaltung findet am 18. Mai 2026 im Kölibri, GWA St. Pauli von 17 bis 20 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten.
Auf: www.w3-hamburg.de
Vernetzung vor Ort durch die Stadtteilkultur
Die Stadtteilkultur bringt Partner*innen aus unterschiedlichen Bereichen der Zivilgesellschaft zusammen und vernetzt vor Ort: So werden Dialoge im Stadtteil gefördert, belastbare Partnerstrukturen etabliert und Kooperationen umgesetzt. Und auch der Zusammenhalt im Stadtteil gefördert.
