Unter dem Thema „Aus Freiheit handeln“ stellt sich der größte Stiftungskongress Europas an zwei Tagen in Hamburg die wichtige Frage: Wie können Stiftungen als Teil der Zivilgesellschaft Freiräume für Tatkraft und Innovation schaffen und dabei Verantwortung übernehmen?

Freiheit ist die Voraussetzung für jedes verantwortliche Handeln. Die „Freiheit des Anfangen-Könnens“ zeichnet besonders Stiftungen aus: Sie fördern Ideen, entdecken Talente, wagen Experimente – und setzen sich gleichermaßen für das Bewahren und Erinnern ein. Doch aus der Freiheit folgt Verantwortung. Es reicht nicht, klug zu reden und scharf zu denken. Wie kommen wir ins Handeln? Wie halten wir Freiräume für Tatkraft und Innovation offen? Und was genau ist die Rolle von Stiftungen?
Mehr denn je muss Freiheit heute gepflegt und verteidigt werden – gegen ihre schleichende Erosion im politischen Diskurs und angesichts der Komplexität unserer Zeit. Stiftungen stehen dabei nicht am Rand des Geschehens. Als wichtiger Teil der Zivilgesellschaft gestalten sie durch ihr philanthropisches und bürgerschaftliches Engagement die offene Gesellschaft mit. Sie lockern starre Strukturen, stärken Stimmen gegen Polarisierung und ermöglichen gesellschaftliche Teilhabe.
Der Deutsche Stiftungstag 2026 entwirft die Bühne für ein Nachdenken über Freiheit – als Grundprinzip, nicht als Floskel. In der „Freien und Hansestadt“ Hamburg, die sich zu Freiheit und Handeln schon in ihrem Namen bekennt, kommen Stiftungsvertreter*innen, Engagierte aus der Zivilgesellschaft sowie Expert*innen aus Wissenschaft, Politik und den Medien zusammen. In einer Zeit, in der die liberale Demokratie vermehrt unter Druck steht, sollen gemeinsam nicht nur Fragen diskutiert, sondern konkrete Impulse für Handeln aus Freiheit entwickelt werden.
Die Veranstaltung findet am 20. und 21. Mai 2026 im Congress Center Hamburg – CCH (Congressplatz 1, 20355 Hamburg) statt. Tickets sind über die Webseite des Stiftungstages erhältlich.
Auf: www.stiftungstag.org
