Die Frage nach dem gesellschaftlichen Zusammenhalt stellt sich immer dann, wenn er gefährdet scheint. Aber ist er das wirklich? Dem geht Klaus Irler im einleitenden Artikel nach. Projekte der Stadtteilkultur, die an einem stärkeren Zusammenhalt arbeiten, stellt das neue stadtkultur magazin Nr. 47 im Anschluß vor.

Beispiele für Orte und Formate, die Begegnungen ermöglichen, finden sich im stadtkultur magazin zum Thema „Gesellschaftlicher Zusammenhalt durch Kultur“ einige: Das Kulturschloss Wandsbek veranstaltet alljährlich das Konzert für Toleranz, im Goldbekhaus trifft sich beim Projekt „Songs from Home“ ein Chor aus Frauen mit und ohne Fluchthintergrund, das Bürgerhaus Barmbek lädt ein zum KulturenBrunch und im Bürgerhaus Wilhelmsburg treffen sich Jung und Alt beim Projekt Konfetti Plus.

Die künstlerische Produktion auf transnationaler Basis hat sich der Hajusom e.V. vorgenommen und der Communitysender TIDE gibt Themen eine Plattform, die sonst in den Medien (fast) nicht vorkommen. Für Menschen mit Behinderung ist der Hamburger Kulturschlüssel eine Möglichkeit der Teilhabe am kulturellen und gesellschaftlichen Leben. Eine tiefgreifende Vision einer inklusiven Gesellschaft und einige Ideen für deren Verwirklichung hat der Grenzen sind relativ e.V.

Für die Teilhabe an Kultur und Bildung von Kindern aus schwierigen Verhältnissen engagieren sich das KIKU und der KulturKlub. Für ein Miteinander auf Augenhöhe aus globaler Perspektive arbeitet die W3 – und das seit 40 Jahren.

Die GWA St. Pauli sieht im Gedenken an Semra Ertan eine Chance, einer Gesellschaft der Vielen näher zu kommen. Und die Zinnschmelze untersucht die rechtliche Basis, auf der das Zusammenleben in Deutschland steht, nämlich das Grundgesetz, das dieses Jahr 70 Jahre alt wird.

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