Stadtteilkultur MIT ABSTAND: Fluctoplasma – Auftritt der Kamerateams

Die Einrichtungen der Hamburger Stadtteilkultur machen trotz der Corona-Einschränkungen Angebote – so gut es geht. Aber wie gut geht es? Aufgrund der Corona-Hygieneregeln wird das Fluctoplasma-Festival im Oktober zugleich live vor Ort und digital im Internet stattfinden. Die Veranstalter*innen müssen nun Kamerateams und Webdesigner*innen finden. Das Team ist von drei auf 50 Personen angewachsen, berichtet Dan Thy Nguyen vom Studio Marshmellow.

Das Fluctoplasma-Team – ohne Kamera-Teams und Webdesigner*innen, Foto: Hasibe Lesmann

Nach dem Schock der ersten Monate scheint es, dass wir in der neuen Normalität angekommen sind. Es scheint, dass die Corona-Pandemie uns alle begleiten und so bald nicht mehr weggehen wird – ob wir wollen oder nicht. Das bedeutet für uns, die wir im Bereich Soziales, Kunst und Kultur arbeiten, dass wir kaum noch etwas so organisieren können, wie wir es jahrzehntelang gewohnt waren. 

Was heißt das konkret? Ich glaube, dass die Pandemie eine Zäsur darstellt sowohl für die Kunst als auch für die Institutionen, die aus der sozialen Bewegung entstanden sind. Denn wie wollen wir für und mit der Gemeinschaft Kunst kreieren, wenn wir uns physisch – zum Schutz der Gesellschaft – distanzieren müssen? Was bedeutet es für das Soziale, wenn das Fundament des Sozialen, nämlich die persönliche Begegnung, nur eingeschränkt möglich ist?

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Auf: www.stadtkulturmagazin.de

Das aktuelle stadtkultur magazin Nr. 52 knüpft mit „Stadtteilkultur MIT ABSTAND“ an die letzte Ausgabe „Stadtteilkultur OUT-OF-OFFICE“ an, in der es um den Umgang der Stadtteilkultur mit dem Lockdown ging. Die Artikel dieser Ausgabe werden fortlaufend in den nächsten Wochen in den Fachinfos von STADTKULTUR und auf stadtkulturmagazin.de veröffentlicht. Ende September erscheinen die Artikel dann gesammelt in der gedruckten Ausgabe des stadtkultur magazins Nr. 52.

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