Stadtteilkultur MIT ABSTAND: LOLA und KIKU – Alles im Fluss

Die Einrichtungen der Hamburger Stadtteilkultur machen trotz der Corona-Einschränkungen Angebote – so gut es geht. Aber wie gut geht es? Stress, Freude, Entmutigung, Zuversicht: Für die LOLA und das KIKU ist das Jahr 2020 ein emotionales Wechselbad. Das liegt auch an einem Phänomen, das LOLA-Geschäftsführerin Ortrud Schwirz mit einem einzigen Wort auf den Punkt bringt: Verordnungsvielfalt.

Das erste LOLA-Chor-Video, Foto: Petra Niemeyer

Wenn ich Kolleg*innen in der LOLA und im KIKU derzeit nach ihren Wünschen frage, höre ich immer wieder: „Mehr Planungssicherheit! Endlich wieder verlässliche Rahmenbedingungen!“ Nur nicht von heute auf morgen wieder alles umschmeißen müssen.

Eigentlich sollten die Corona-Verordnungen im 14 Tage-Takt erfolgen, jeweils angepasst ans aktuelle Infektionsgeschehen. Im Rahmen der Lockerungen geht aber alles plötzlich viel schneller. Der Druck auf die Politik scheint groß, ein Eindruck von Überstürztheit macht sich breit.

Am härtesten trifft es Andreas, den Pächter der LOLA Bar. Er ist gerade beim Abschleifen des Fußbodens, als ihn ein Stammgast anruft: man könne sich ja glücklicherweise morgen wieder in der LOLA Bar treffen. Viele Gäste haben Andreas in der bitteren Auszeit im Lockdown unterstützt. Er will sie nicht enttäuschen. Er wird die ganze Nacht durcharbeiten.

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Auf: www.stadtkulturmagazin.de

Das aktuelle stadtkultur magazin Nr. 52 knüpft mit „Stadtteilkultur MIT ABSTAND“ an die letzte Ausgabe „Stadtteilkultur OUT-OF-OFFICE“ an, in der es um den Umgang der Stadtteilkultur mit dem Lockdown ging. Die Artikel dieser Ausgabe werden fortlaufend in den nächsten Wochen in den Fachinfos von STADTKULTUR und auf stadtkulturmagazin.de veröffentlicht. Ende September erscheinen die Artikel dann gesammelt in der gedruckten Ausgabe des stadtkultur magazins Nr. 52.

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